Periskop zum Sonntag Trinitatis über 4.Mose 6,22-27

Er wird Euch bekannt vorkommen der Predigttext für den nächsten Sonntag. Denn in jedem Gottesdienst wird als Schlußsegen gesprochen. http://www.ekir.de/url/mE9
Gesprochen ist aber eigentlich zu wenig gesagt. Denn im Segen handelt Gott an uns:

-Er tut das, indem er uns „behütet“, also vor Leben zerstörenden Mächten schützt, die uns jeden Tag treffen könnten und denen wir ohnmächtig und hilflos ausgesetzt sind.

-Er tut das, indem er „sein Angesicht leuchten“ lässt und „gnädig ist“. Gott sieht uns als gut an, freundlich, nicht abweisend oder zornig. Er meint es gut mit uns auch dann, wenn wir allen Anlass geben, dass er es böse mit uns machen könnte. Das will er aber nicht. Denn so hat Beziehung keine Zukunft. Und auf Beziehung kommt es Gott wesentlich an, wenn er uns anschaut.

-Er tut das, indem er sein „Angesicht auf uns erhebt“ und „Frieden“ schenkt. In hebräischem Denken umfasst dieser Frieden alle unsere Lebensbereiche; die zu den Menschen und die zur gesamten Schöpfung. Alles soll neu, alles soll miteinander in Kontakt bleiben.

Dieser Segen wird uns zugesprochen. Und mit ihm ereignet sich Gottes Nähe und Jesu Gegenwart. Wenn wir das merken ist Gottes Geist am Werk. So erkennen Christen in der jüdischen Segensformel den Dreieinigen Gott.

Segen

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Facebook, Twitter & Co. Information mit Einblick in Technisches, Chancen und Möglichkeiten

“Überlegen Sie als Gemeinde in sozialen Netzwerken aktiv zu werden? Wollen Sie Angebote wie Facebook und Twitter nutzen? Haben Sie bereits erste Erfahrungen darin gesammelt?

Dann ist dieses Fortbildungsangebot für Sie gedacht: Anhand von Beispielen stellt Knut Dahl die Möglichkeiten der Social Media für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit vor. Dabei geht es auch um medienrechtliche Fragen und Guidelines für die (kirchlichen) NutzerInnen. Knut Dahl gehört zum ekir-Facebook-Team und ist zudem auf Twitter aktiv. Der evangelische Pfarrer zählt zum AutorInnenteam des soeben erschienenen Handbuchs „Social Media in der Gemeinde“.
Das kostenlose Angebot zum Thema Social Media findet am Donnerstag, 27. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr in der Friedenskirche Meckenheim, Markeeweg 7, statt.
Anmeldung bei der Pressereferentin des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel unter pressereferat-bgv@ekir.de, Telefon 0228 30 787 12.”

Quelle: http://www.ekir.de/BadGodesberg-Voreifel/service/pressereferat.php

Blog

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Demokratisierung des Heiligen Geistes nach Numeri 11

Pfingsten – eine Not am theologischen Horizont zieht heran!
Selbst das apostolische Glaubensbekenntnis gibt sich einsilbig: „Ich glaube an den heiligen Geist.“ Punkt.
Da verwundert es nicht, angesichts der Ausgießung des Geistes und den verzückenden Folgen wie von einer Party zu reden. Schließlich hat „die Kirche Geburtstag“.
Der Predigttext für den kommenden Sonntag weiß mehr zu berichten:http://www.ekir.de/url/YUB
Dem Mose wird die Verantwortung für das durch die Wüste wandernde Volk zuviel. Er droht unter der Last zu zerbrechen. In einem Gespräch mit Gott bittet er um Veränderung.
Was folgt ist nicht mehr und nicht weniger als eine Demokratisierung des Geistes.Von Mose „wandert“ der Geist Gottes „hinüber“ auf siebzig Älteste.
Dort zeigt er seine Anwesenheit, so dass Moses aufatmen kann. Verantwortung wird geteilt. Keiner muss mehr Lasten tragen, die für zu schwer für ihn sind.
Das ist ein Grund zu feiern. Punkt.

Pfingsten

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Joh.14,15-19 mit Wolfgang Petry

Ein gemischter Chor, 12 Männer und etliche Frauen, sitzt in Jerusalem in einem Hinterzimmer und singt Lieder von Wolfgang Petry.
Ein Refrain hat es ihnen besonders angetan. Sie singen ihn immer wieder:
„Verlieben verloren vergessen verzeihn verdammt war ich glücklich verdammt bin ich frei ich hatte doch alles alles was zählt aber ohne dich leben – jetzt ist es zu spät.“

Dies war der Anlass für den Evangelisten Johannes im Predigttext für den kommenden Sonntag http://www.ekir.de/url/JYp folgendes zu betonen:

„Jesus lässt dich nicht zurück. Kein Grund zum Wehklagen. Nichts ist zu spät. Er ist nicht weg. Er ist hier, bei dir und er hat dir etwas dagelassen: Seine Anwesenheit!
Sie tröstet, sie macht Mut, sie lässt leben.“

„Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (V.19) – das ist kein Vermächtnis, sondern der Beginn eines Weges, der vertrauensvoll in die Zukunft blickt.
Denn in Liebe hat alles begonnen und in ihr endet es auch. Gottes Geist zeigt und diese Wahrheit und macht uns zugleich ihrer gewiss.

Geist, Tröster, Spiritualität

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Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg 2013

In einer Woche geht er los, der Kirchentag in Hamburg. Ich muss zugeben, dass ich nicht ein Fan von Großveranstaltungen bin. Viele, ganz viele Menschen auf engem Raum, das ist nicht so mein Ding.
Eine gut gefüllte Kirche reicht mir. Als sehr angenehm würde ich einen Livestream von Veranstaltungen finden. Den gibt es aber (noch) nicht.

Dennoch wächst die Möglichkeit sich über das Treiben einen Einblick zu verschaffen täglich. Dank einer Fülle von Angeboten im Netz ist es sogar möglich mehr als nur einen Einblick zu bekommen.
Einige Links, die Informationen für euch rund um den Kirchentag (#dekt) zur Verfügung stellen seien hier kurz aufgelistet.

Zunächst ist das natürlich die Webseite des Kirchentages unter kirchentag.de zu nennen. Da dieses Seite allerdings noch weitgehend nach dem Web 1.0 Muster funktioniert, hat man sie durch einige Social Media Kanäle ergänzt. Zu nennen sind hier Facebook, Twitter, Youtube, und eine rudimentäre Google Plus Seite. Erstmalig gibt es auch eine Kirchentags-App für Smartphones.
Nicht neu, weil schon in Dresden installiert, gibt es eine sogenannte “Wall”, die Beiträge aus dem Social Web sammelt und darstellt.
Diese ist unter wall.kirchentag.de zu erreichen. Nach der Eröffnung des Kirchentages werden die Besucher aufgefordert selber im Netz aktiv zu werden, und von ihren Veranstaltungen zu berichten. Auch dazu wird es eine Plattform geben, die gebündelten “user generated content” bietet. Zu erreichen ist dieses Angebot nun unter socialmedia.kirchentag.de

Wer sich jetzt informieren will sollte bei Facebook, und Twitter vorbei schauen und natürlich ausgiebig die App testen, denn die ersetzt das doch unhandliche Programmheft zwar nicht ganz, ist aber dafür immer auf dem neusten Stand.
Ebenfalls interessante Nachrichten liefert das Blog von Lucas Scheel unter
kirchentag-blog.de Die Implementierung der Social Media Angebote rund um das Blog von Facebook bis Pinterest kann als außerordentlich gelungen gelten.

DEKT Twitter

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Niemals zum FC Bayern. Gott oder Götze

„Ich bin sauer, richtig sauer“ so tönt es heute allenthalben.
Anlass: Der Wechsel eines Fußballspielers von einem Club zu einem andern.
Und in Zeiten des Web 2.0 darf dann auch jeder die dazu passende Hymne verlinken: http://www.ekir.de/url/Mye

Im Predigttext für den kommenden Sonntag http://www.ekir.de/url/ZH9
ist Gott einer, der richtig sauer wird.
Sauer über das Handeln der Regierenden, die nur noch von Eigeninteressen geleitet werden, das von Angst getrieben und von mangelndem Vertrauen begleitet ist.
Ja, so war das damals in Israel zu Zeiten des Propheten Jesaja. Er soll seinen Zeitgenossen sagen, dass sie endlich für soziale Gerechtigkeit sorgen sollen, dass Witwen und Waisen nicht noch stärker belastet werden.

Auch wenn Gott zornig ist, wird er helfen. Denn sein Zorn wird nicht ewig bleiben.
Irgendwann wird er als Retter aus der Not besungen werden. Der Jubel über sein Eingreifen wird grenzenlos sein.

Es kommt der Tag, da werden auch Hymnen wie diese wechselwilligen Fußballstars zu Ohren kommen werden: http://www.ekir.de/url/e54

Foto: sxc.hu

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Mit dem Anfang anfangen.

Mal mit dem Anfang anfangen. Die Bibel aufschlagen und beginnen zu lesen.
Wer so verfährt, stößt auf den Predigttext für den kommenden Sonntag.
Die sogenannte Schöpfungsgeschichte ist vielleicht der meistgelesene Text der ganzen Bibel. Und einer der schönsten auch.
Leider ruft er heute umgehende Abwehrreaktionen hervor, weil er unter der Fragestellung des Anfangs („Warum ist überhaupt etwas? Warum ist nicht nichts?“) gelesen wird. Dabei will er betonen: Alles ist schön geschaffen, alles in wunderbarer Abhängigkeit und gegenseitigen Angewiesenheit. Das Schöpfungswerk (die „Natur“) ist in einem wunderbaren Gleichgewicht. Und: Sie kommt ohne den Menschen aus. Der Mensch ist aus dem freien Willen Gottes geschaffen und der Schöpfung hinzugefügt.

„Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei“: Das war ein Wagnis und das entwickelte sich von allem Anfang an als eine Bedrohung der Ordnung und des Gleichgewichtes der Schöpfung.

Nichtsdestotrotz: Der Mensch ist aus Gottes Freiheit und aus seiner Liebe geworden. Er bleibt gewollt. Mehr noch: Gott will jeden Tag mit mir neu anfangen.

genesis

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