Alle Artikel mit dem Schlagwort: twittergottesdienst

Clown Gottesdienst? Nur mit Hanns Dieter!

Holla, was es nicht alles an Gottesdiensten gibt! Von A wie Abendmahl bis Z wie Zielgruppengedöns. Dazwischen Twitter- und Tiergottedienste neben Trauung und Taufe. Bei allem gilt zu fragen, was dahinter steckt. Manchmal allerdings, steckt nichts dahinter, jedenfalls nichts geistreiches. So z.B. an einem Clown-Gottesdienst zu Weihnachten. Man muss die Ziele nur tief genug hängen: „Das Weihnachtsgeschehen wird durch das ungewohnte Auftreten eines Clowns und seine neugierigen Fragen neu und und anders verständlich.“ Ich nehme mit: Ronald McDonald hat jetzt auch seinen festen Platz in der Weihnachtsgeschichte gefunden. Er und der Weihnachtsmann ergänzen sich ausgezeichnet. Denn bekanntlich hält Essen und Trinken Leib und Seele zusammen: Was Coca Cola mit dem Weihnachtsmann geschafft hat kann Kirche mit Ronald MacDonald schon längst http://t.co/DCdvY41DqU #wtf #fb — knuuut (@knuuut) December 1, 2014 Darum: „Wir bitten Gott… Wir bitten Gott, den Allmächtigen, er möge uns behilflich sein: dass wir Weihnachten nicht wie Karneval feiern, dass wir das Wunder von Bethlehem nicht mit einem Musical plus Domführung plus Reeperbahn plus Hafenrundfahrt und Rhein in Flammen verwechseln, sondern dass wir die …

Neue Überlegungen zu einem Twittergottesdienst im Anschluss an das Barcamp in Frankfurt

Auf meiner ersten Veranstaltung zum Thema Kirche und Web 2.0 in Frankfurt habe ich viele Eindrücke mitgenommen, die auch von anderen bereits formuliert wurden. Johannes (@WerewolfTamer) (hat darüber bereits gebloggt und ich kann mich dem nur anschließen. Die Session von Andrea (@andreame) die hier anzuschauen ist fand ich wirklich beeindruckend. Sie bringt mit ihrer These der Bottom up Funktion einen Zungenschlag in die Diskussion, der sehr entspannend ist und auch vor Überforderung der Teilnehmenden „Anfänger“ warnt. Interessant gefunden habe ich Marias (@maerys) Session zu einem Podcast aus dem Umfeld der kirchlichen Twitter-Szene. Besonders der Satz: „Ich habe jetzt die Zeit, ich mach das mal!“ ist in meinem Umfeld, in dem sonst eher die Bedenken regieren Gold wert. „Was mich schon immer interessiert“ ist warum evangelische Taufpaten bei einer katholischen Taufe wie Nicht-Kirchen-Mitglieder behandelt werden. Das wäre doch schon mal etwas für die erste Sendung, oder? Auf Facebook hat sich dazu eine Gruppe (The Little Web Service) gebildet die die erste Folge mit einem Rückblick aufs Barcamp beginnen will. Gefreut hat mich der Impuls von Johanna …

Erfahrungen mit meinem ersten Twittergottedienst

Am 13.2.2011 habe ich einen den Twittergottesdienst in unserer Gemeinde gefeiert. Dabei gab der bevorstehende Valentninstag das Thema vor: Es sollte ein Gottesdienst für Liebende sein. Inhalt (Thema: Liebe) und Form (Technik: Gezwitscher) in einen losen Zusammenhang gestellt werden. Twitter wurde in einer besonderen Form angewandt, indem ein Twitterwall (twitterwallr.com) errichtet wurde, auf denen die Tweets der Gottesdienstbesucher erschienen. Eigentlich diente die Twitterwall im Gottesdienst dazu, das was sonst bei der Methode des Bibelteilens durch sprachliche Betonung (Lautcollage) entsteht zu Visualisieren (Textcollage). Dieser Versuch ist gelungen, wenngleich die Leinwand (3x2m) im Kirchraum ruhig noch etwas größer hätte sein können. Von den gut 60 Besuchern war nur ein kleiner Teil mit Laptops gekommen und nur der anwesende Lokal- Journalist hatte ein Smartphone, war aber mit der Dokumentation beschäftigt und konnte daher nicht mitfeiern. Der Großteil der Tweets wurde daher von zwei aufgestellten Laptops abgesetzt, die im Kirchraum per WLAN mit dem Internet verbunden waren. Leider blieben die zahlreich erschienenen Konfirmanden mit ihren iPod´s ausgesperrt, weil entweder der Router oder die Telekom sich weigerte mehr als fünf …

Rückblick auf den ersten Twitter Gottesdienst

Bevor ich dazu komme den von mir vorbereiteten Twittergottesdienst zu bewerten sei hier der Eindruck eines Besuchers wiedergegeben, der den Gottesdienst twitternd mitgestaltet hat. Eine Anmerkung die wichtig für die Nachbereitung ist. Vielen Dank dafür an Hagen Bauer. Pfarrer Dahl eröffnete den Gottesdienst für Liebende im Kontext des Valentinstag mit einem kurzen historischen Abriss zur Entstehenung des Valentinstages. Um was sollte es gehen? Ein Gottesdienst bei dem man ohne Zwang twittern soll und darf. Wie kann man sich das vorstellen? Alle Tweets zu einem bestimmten Hashtag wurden auf einer Leinwand angezeigt. Entstehen sollte eine Textcollage zu dem Text „Das hohe Lied der Liebe“ (1. Korinther, 13). Alle die wollten konnten die für sich wichtigsten Passagen den anderen Gottestdienstteilnehmern per Tweet mitteilen. „Was hat es mit der Liebe auf sich“. Für die Teilnehmer die kein Smartphone oder Notebook dabei hatten wurden zwei Gastnotebooks bereitgestellt. Wie bei jedem Experiment gestaltete sich der Anfang etwas stockend. Ein paar Technickprobleme und natürlich eine zu erwartenden Zurückhaltung am Anfang. Entstanden ist dann ein zwar kleines, aber direktes Feedback zur Lesung …

WLAN in der Kirche!

Damit wir am kommenden Sonntag in der Kirche besser beim Gottesdienst zum Valentinstag beseer twittern können, habe ich unser Kirchenzentrum mit Hilfe zweier Repeater unter „WLAN Einfluss“ gesetzt. Nun könnt ihr auch euren tragbaren Rechner mitbringen. Am besten ihr twittert von eurem eigenen Account. Wer noch keinen hat, melde sich einfach auf twitter.com an. Dann könnt ihr gleich loslegen. Wir werden auf eine „Twitter Wall“ posten. Alle Einträge, die einen bestimmten hashtag (#) tragen erscheinen automatisch auf dieser Wand. Damit wir nicht durch Spam „belästigt“ werden, wird der hashtag erst im Gottesdienst bekannt gegeben werden. Wer keinen eigenen Rechner oder kein Smartphone besitzt kann von einem öffentlichen Rechner mit dem @ekirmeckenheim Account twittern. Die Tweets dieses Accounts sind für die Zeit des Gottesdienstes geschützt. Und wer nicht twittern will ist ebenfalls herzlich zu diesem Gottesdienst für Liebende eingeladen.

Twittergottesdienst

Meine Überlegungen zu einem Gottesdienst bei dem man zum twittern aufgefordert wird haben sich etwas konkretisiert. Der Gottesdienst soll am 13.2.2011 um 18.00 Uhr stattfinden. Das ist der Vorabend zum immer wichtiger werdenden Valentinstag. Man mag darüber ähnlich denken, wie über die Entwicklung um „Helloween“, nur ist der 14.2. gar kein kirchlicher Feiertag und daher sollte dieses (kommerzielle) „Fest der Liebe“ wohl weitaus unkritischer gesehen werden. Warum also keinen Gottesdienst feiern indem man und frau sich (und anderen) etwas über den Predigttext „zuzwitschern“ kann? Daher habe ich auch schnell die Seite twittergottesdienst.info gestaltet.