Alle Artikel mit dem Schlagwort: Konfirmation

Predigt zur Konfirmation Jes.40,31

Kommunikation ist nicht immer einfach. Das weiß jeder mit dem Familienleben vertrauter Zeitgenosse. Also auch Sie, die Sie heute in diese Kirche gekommen sind. Kommunikation ist nicht immer einfach, obwohl uns doch immer mehr Kommunikationsmittel in Form von Digitalen Anwendungen zur Verfügung stehen. Diese kleinen Helferlein haben allerdings einen entscheidenden Nachteil: Sie geben regelmäßig Töne von sich.Als Papa reagiere ich darauf oft gereizt. Ein Gegenmittel dazu ist die Verwendung eines Kopfhörers. Das hat den Vorteil, dass die Töne aus dem gerät nicht mehr nach außen dringen, hat aber den entscheidenden Nachteil, das die Kopfhörer tragende Person –meist eines der Kinder- auch nicht mehr ansprechbar ist. Auch das führt wiederum zu Gereiztheit meinerseits. Vielleicht kennen Sie das aber auch aus eigener Anschauung. Wir merken: Gelingende Kommunikation ist schwer. Oft erscheint sie geradezu unmöglich. Diese Erfahrung allerdings ist keine Erkenntnis der Neuzeit. Die Bibel ist voll von Geschichten, die erzählen wie schwierig es ist sich zu verstehen. Noch schwieriger ist es, wenn es um die Kommunikation zwischen den Menschen und Gott geht. In der zurückliegenden Zeit des …

Ladekabel, Monster, Chips und Ps139

Es ist Dienstag 17.00 Uhr. Ich betrete den großen Konfirmandenraum. Nein, halt, es ist 17.07 Uhr und ich betrete den Konfirmandenraum. Vor mir: 18 Jugendliche mit gefühlten 24 Smartphones! Es gibt kein Verbot, solange sie während der nun folgenden Stunde nicht angerührt werden. Das klappt. Mal mehr mal weniger. Dann lasse ich das Kollektenkörbchen rumgehen und habe danach eine ansehnliche Mobile Kollekte. Allerdings nur als Leihgabe. Es fällt sichtbar schwer sich von diesem „Körperteil“ zu trennen. Zu wichtig, was dort auf dem Display passiert. Zu viele Möglichkeiten sich mit ein und demselben Gerät zu entspannen und Spannung zu erzeugen, indem man und auch frau Nachrichten in die weite Welt sendet. Aber wehe! Wehe der Akku steht bei 3%. Panik bricht aus. Schweissnasse Hände drohen das Gorillaglas beschlagen zu lassen. „Hat jemand ein Ladekabel für ein… dabei?“ Meistens wird verneint, dann ist kurzzeitig Ruhe, jedenfalls bis die nächste Steckdose bereit ist die nötige Energie herzugeben.

Ich schreibe wie….

Ich glaube ich muss an meiner Sprache etwas ändern! Bei dem inzwischen sehr bekannten „Ich schreibe wie…“ Test der FAZ muss ich mir eingestehen, dass die meisten meiner Predigten dem Schreibstil von Friedrich Nietzsche nahe kommen. Auch meine Blogeinträge sind in diesem Stil gehalten. Große Varianz scheine ich nicht zu entwickeln, ab und an schreibe ich allerdings auch wie Peter Handke. Eins ist dann allerdings doch tröstlich: Meine Konfirmationpredigten sind höchst unterschiedlich, mal ist es Günter Grass, mal Theodor Fontane, dann Charlotte Roche oder Sigmund Freud. Nur stellt sich mir dann die Frage: „Wer bin ich? Und wieviele?“ Friedrich Nietzsche Dumm, dass dieser Blogeintrag mir dann sagt, dass ich wie Fontane schreibe…..

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden Mt. 20

“Kann ich mir nicht vorstellen”! werden vielleicht einige Eltern sagen. Jetzt schon so groß! Auch das gehört zum Vorstellungsgottesdienst, wenngleich das im Namen ursprünglich nicht vorgestellt war. Heute markiert der Vorstellungsgottesdienst, dass es auf die Konfirmation zugeht, dass die Zulassung zur Konfirmation durch das Presbyterium beschlossen werden wird. Und der Vorstellungsgottesdienst weist (nicht zuletzt) die Konfirmandinnen und Konfirmanden daraufhin: “Stellt euch vor: Ihr werdet konfirmiert!” In diesem Gottesdienst geht es nun allerdings auch darum, wen wir uns unter Gott vorstellen. Und es geht auch darum wie Gott sich uns vorstellen will. Wie stellen wir uns eigentlich Gott vor? Trey Ratcliff via Compfight Ich habe versucht euch das im Unterricht so zu verdeutlichen: Gott stellt sich uns vor, indem er uns Jesus zur Seite stellt. Weil man sich unter Gott prinzipiell alles oder auch nichts vorstellen kann, hat Gott zunächst beschlossen sich einem kleinen Volk zu zeigen, nämlich dem Volk Israel, als Gott Israels, dem er dann durch Mose die 10 Gebote als Glaubensrichtschnur mit auf den Weg gibt. Allen Menschen hat Gott sich nun mitgeteilt, …