Alle Artikel mit dem Schlagwort: Liebe

Mt4,11-11

Verlockungen Mt.4,1-11

Photo Credit: pshmell via Compfight cc Einfache Lösungen sind verlockend. Wie wäre es endlich dem Hunger auf der Welt ein Ende bereiten zu können? Oder endlich einen unumstößlichen Gottesbeweis liefern zu können? Oder besser noch: Die Herrschaft über die ganze Welt? So spricht der, der alles durcheinander wirft, ganz und gar diabolisch. Im Predigttext für den morgigen Sonntag schneidet Jesus den verlockenden Angeboten den Weg ab. http://www.ekir.de/url/Qfo Wer Gott ist, erfährt man nicht, wenn man Lebensversicherungen, Wundern und Machtphantasien hinterher läuft. Vielmehr ist er dort zu finden, wo Anfeindungen und Missverständnisse auf einen dunklen Leidensweg führen. Jesus nimmt dieses „Kreuz“ auf sich und zeigt so, dass Gott mitleidend, verstehend, heilend, liebend ist. Auch diese Lösung ist einfach. Aber nicht verlockend.

Joh.14,15-19 mit Wolfgang Petry

Ein gemischter Chor, 12 Männer und etliche Frauen, sitzt in Jerusalem in einem Hinterzimmer und singt Lieder von Wolfgang Petry. Ein Refrain hat es ihnen besonders angetan. Sie singen ihn immer wieder: „Verlieben verloren vergessen verzeihn verdammt war ich glücklich verdammt bin ich frei ich hatte doch alles alles was zählt aber ohne dich leben – jetzt ist es zu spät.“ Dies war der Anlass für den Evangelisten Johannes im Predigttext für den kommenden Sonntag http://www.ekir.de/url/JYp folgendes zu betonen: „Jesus lässt dich nicht zurück. Kein Grund zum Wehklagen. Nichts ist zu spät. Er ist nicht weg. Er ist hier, bei dir und er hat dir etwas dagelassen: Seine Anwesenheit! Sie tröstet, sie macht Mut, sie lässt leben.“ „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (V.19) – das ist kein Vermächtnis, sondern der Beginn eines Weges, der vertrauensvoll in die Zukunft blickt. Denn in Liebe hat alles begonnen und in ihr endet es auch. Gottes Geist zeigt und diese Wahrheit und macht uns zugleich ihrer gewiss.

Twittergottesdienst

Meine Überlegungen zu einem Gottesdienst bei dem man zum twittern aufgefordert wird haben sich etwas konkretisiert. Der Gottesdienst soll am 13.2.2011 um 18.00 Uhr stattfinden. Das ist der Vorabend zum immer wichtiger werdenden Valentinstag. Man mag darüber ähnlich denken, wie über die Entwicklung um „Helloween“, nur ist der 14.2. gar kein kirchlicher Feiertag und daher sollte dieses (kommerzielle) „Fest der Liebe“ wohl weitaus unkritischer gesehen werden. Warum also keinen Gottesdienst feiern indem man und frau sich (und anderen) etwas über den Predigttext „zuzwitschern“ kann? Daher habe ich auch schnell die Seite twittergottesdienst.info gestaltet.

Totes Baby zum Leben erweckt!

In Australien soll eine Mutter ihr totgeborenes Baby durch streicheln ins Leben zurück geholt haben. Es war eine Zwillingsgeburt und eines der Babys hatte die Geburt nicht überlebt. Nach zwei Stunden des „Verabschiedens“ hätte das Kind angefangen zu Atmen, berichtet die Mutter nun. Wir brauchen offenbar „Oster“-Erfahrungen für unser Leben. Wir wollen Hoffnung gegen den Tod. Sich eine Welt ohne Wunder vorstellen zu wollen ist unmenschlich! Das ist nicht im Sinne von Katja Ebsteins „Wunder gibt es immer wieder“ gemeint. Ich denke da eher an Geschichten wie diese: Markusevangelium Kapitel5 oder Lukasevangelium Kapitel 16 Vers 31 (Lk16,31) Hätte Jesus zu der Mutter gesagt: „Dein Glaube hat dir geholfen?“ (Lk8,48)

Gottesdienst zum Valentinstag?

Alles Liebe zum Valentinstag!, ursprünglich hochgeladen von Carina Greger Der Valentinstag wird kirchlicherseits vollkommen übergangen, oft sogar gescholten, wegen der Kommerzialisierung der Liebe! (Wer so verfährt: Achtung! Weihnachten…). Andere Wege geht die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland: Sie bietet Gottesdienste für Liebende an! Hintergrund ist folgender: