Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glaubenbekenntnis

Kennt doch jeder! Mein protestantisches Handgepäck.

Und plötzlich war er da. Der Text eines Psalms, der Konfirmationsspruch das Bibelwort aus dem Poesie Album. Ihr erinnert euch? Dann schreibt auf, welche Glaubensworte, Liedzeilen, Gebets- oder Psalmverse, Bibelstellen oder Bekenntnistexte für euch eine Rolle spielen – und warum. Das ganze schickt ihr dann an die Redaktion von Chrismon und gewinnt mit etwas Glück einen alten Feuerwehrschlauch im Wert von 98,- Euro. In dem Schlauch ist noch was drin: „Starke Sätze“ (von Margot Käßmann), „Ich bin evangelisch“ (von Nikolaus Schneider) und „Gott in den Ohren liegen“ (von Siegfried Eckert), sowie einem sechsmonatigen Gratis-Abonnement von chrismon plus. Also ran an die Tasten! Das alles könnt ihr auch noch auf der Webseite von Chrismon nachlesen. So ein cooles Video einzusenden, wie es die Redakteure von Chrismon selbst ins Netz gestellt haben, ist zwar nicht vorgesehen, aber wer weiß, vielleicht gibt’s einen Sonderpreis: Ein hippes Teil von http://www.feuerwear.de mit der Textfüllung eurer Wahl! Macht also mit beim #protestantischen_Handgepäck. Kennt doch jeder! :

Der Haupttext des Judentums – das Sch’ma Israel (5.Mose 6,4)

„Der HERR ist unser Gott, der HERR ist einer.“ So heißt es im Predigttext für den morgigen Sonntag. Damit wird inhaltlich an das Thema des letzten Sonntages (Trinitatis) angeschlossen: Dreieinigkeit. Der Haupttext des Judentums – das Sch’ma Jisrael (5.Mose 6,4)– wird zugrunde gelegt und damit zugleich die enge Verbindung von Judentum und Christentum betont. Das „Sch’ma Jisrael“ (Höre Israel) ist ein Glaubensbekenntnis, wird als Morgen- und Abendgebet gesprochen. Jedes Kind kann es auswendig, so wie das Vater-Unser-Gebet. Dabei ist der Text eigentlich kein Gebet, weil nicht Gott (JHWH) angesprochen wird, sondern die Gläubigen. Gleichwohl geht es um ein Beziehungsgeschehen. Es geht um die Beziehung zwischen Israel und seinem Gott. Bestimmende Kraft in dieser Beziehung aber ist die Liebe. So wie Gott sein Volk liebt, soll er von „ganzem Herzen und mit aller Kraft“ geliebt werden. „Schreibt Euch das hinter die Ohren“ (V.8+9). Denn der täglich Umgang mit Liebeserklärungen ist wichtig. Darum: Höre Christenheit, der Gott Israels ist unser Gott. Gott allein! jacinta lluch valero via Compfight