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Kunst im Knast

Ausstellung „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, Sechs Landschaftsbilder von Marlies Blauth. Herzliche Einladung zur Eröffnung am Sonntag, 28.2.2016 in der Kirche der JVA Euskirchen um 10.00 Uhr. Der Gottesdienst ist öffentlich. Bitte den Personalausweis mitbringen. Die ausgestellten Bilder haben alle ein „Panoramaformat“ von 50 cm x 120 cm. Als Malgrund hat die Künstlerin Hartfaserplatten gewählt, da sie bei der Bearbeitung strapazierfähiger als Leinwände sind: Sie lassen Schleifen, Kratzen und Ritzen zu, was eine Leinwand durchlöchern würde. Blauth experimentiert gern mit Strukturen und verschiedenen Arten des Farbauftrags. Eine Schichtenmalerei aus Acrylgrundierung und Übermalung mit Ölfarbe hat sich dabei bewährt. Zu Kunst in der Kirche hat sie eine enge Beziehung. Seit 2003 betreut sie ein entsprechendes Projekt (Kunst in der Apsis/ Meerbusch-Osterath). Ihre Landschaftsbilder sind bisher in zwei Kirchen gezeigt worden: In Hamburg-Duvenstedt und in Hohenlimburg im Sauerland. Kunst sieht die Künstlerin als Verdeutlichung dessen, dass Religion/ Glaube ein Blick in die Weite bedeuten muss, nicht etwa ein Gefangensein in der Enge. Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit, heißt es bei Paulus. Kunst …

Epheser 5, 15-21 und das Gläschen in Ehren

„Ein Gläschen in Ehren…“ Oder etwa doch? Auch wenn im Predigttext für den morgigen Sonntag die Aufforderung ergeht mit dem Gewächs des Weinstocks in Maßen umzugehen, liegt darin nicht die erste Stoßrichtung des Abschnitts aus dem Epheserbrief. Vielmehr geht es darum unter welchem Vorzeichen ein christliches Leben stehen soll. http://www.ekir.de/url/ZWg Überraschender Weise scheinen Alkohol und der Geist Gottes ähnliche Wirkung hervorrufen zu können. Die Pfingstgeschichte erzählt es jedenfalls so. Die Möglichkeit außer sich zu geraten kann offenbar durch das Eine oder den Anderen begünstigt werden. Im Falle des Geistes Gottes führt er uns über unsere Möglichkeiten hinaus und öffnet unsere Herzen und Sinne. So können wir seine Wirklichkeit unter uns wahrnehmen, auch wenn es um uns herum vollkommen anders aussieht. Diese Anwesenheit Gottes soll unser Leben bestimmen. Sein Geist in Ehren dem kann niemand wehren.

Pfingstsonntag Römer 8, 1-12

„Lasst euch nicht länger einreden, es seien die Zwangslagen in denen ihr steckt, die euch das Leben schwer machen. Seit Jesus Christus auferweckt wurde, hat er auch euch gezeigt, dass nicht alles den Bach runter geht und in der Katastrophe endet. Für euch als Christen gilt, dass ihr dafür nicht belangt werden könnt. Vor Gott nicht und auch nicht vor den Menschen. Denn wenn gilt, dass ihr euch voll und ganz auf Gottes Geist verlassen könnt, werdet ihr für die Gerechtigkeit und das Leben einstehen. Ihr seid nicht allein, sondern eure Geschwister leben aus derselben Zusage. Macht was draus, denn Pfingsten zeigt, dass alle, die sich auf Gott verlassen seine Töchter und Söhne sind. Gottes Geist macht Mut gegen die Angst.“ Falls ihr überprüfen wollt, ob das eine einigermaßen gelungene Paraphrase des Predigttextes für den morgigen Pfingstsonntag ist: http://www.ekir.de/url/3Tp EladeManu via Compfight