Alle Artikel mit dem Schlagwort: Zeit für das Wesentliche

Kirche!

„Mein Bild von Kirche“ oder auch welche „Vision von Kirche“ habe ich? In unzähligen Runden meines Berufslebens wurde dieses Thema hin und her gewälzt. Um es vorweg zu nehmen: Der Erfolg ist mäßig. Ich kann nicht erkennen, dass sich an kirchlicher Praxis einschneidendes geändert hat. Irgendwann steht man im Basisgremium (Kirchenvorstand/Presbyterium) vor der Frage, was wünschbar wäre und was machbar ist. Meistens wird dann die Formel bemüht „Bewährtes erhalten und Neues wagen“. Leider ist dieses Konzept zum Scheitern verurteilt, denn die Kapazitäten reichen oft nur bis Erhaltung aller wichtigen Dinge, die man als Gemeinde so veranstaltet. Und da der eine diese und die andere jene Dinge für wichtig erachtet, ist schlussendlich „alles“ wichtig und erhaltenswert. „Neues“ birgt die Gefahr der Veränderung, die meistens als bedrohlich empfunden wird und setzt es sich tatsächlich einmal durch ist es oft der Beharrlichkeit einer einzelnen Person zu verdanken. Das klingt, als könne man getrost auf Visionen von Kirche verzichten. Doch so einfach ist das Thema dann doch nicht von der Tagesordnung zu bekommen, weil im Wesen der Kirche die …

Zeit für das Wesentliche (Mt6,25-34)

(zugemutet den Kolleginnen und Kollegen des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel am 17.2.2014 beim Pfarrkonvent) Zeit für das Wesentliche Von einem Berg voll Arbeit gesendet Stieg er hinauf und lehrte sie Er lehrte sie die Freiheit nicht die Sorge Gewissheit statt Hasenfüße Freudenboten die lieblich spurten einen Weg Aus der Enge in ein gelobtes Land wo Milch und Honig fließt und Gerstensaft und des Weinstocks feine Rebe Zeit fürs Wesentliche meinte er der da lehrte auf dem Berg Das solltet Ihr schon haben Ihr die Ihr sorgt 
Euch Um Andere Weniger um Euch selbst Zu seinem Missfallen wohlgemerkt Denn wer da sorgt für andere habe acht auch auf sich selbst So hat er es gemeint der auf dem Berge stand um klar zu predigen die Worte Gottes Zum Leben taugen sie und nicht zur Konzeption Seine Worte schön wie Lilien auf dem Feld lassen wachsen Freude und Zufriedenheit Nichts für Spinner oder Bürokraten Denn der euch Vater und Mutter im Himmel ist weiß dass ihr zum Leben Not-wendiges braucht Brot und Nutella Ein warmes Bett Ab und …