Alle Artikel mit dem Schlagwort: twitter

Twitterbibelarbeit auf dem Kirchentag

Auch auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Hamburg wird es –wie schon 2011 in Dresden– eine Twitterbibelarbeit geben. Und zwar am 2., 3. und 4. Mai jeweils von 9.30 bis 10.30 Uhr in Saal 6 des CCH, Marseiller Straße 2, in Hamburg vor Ort oder per Twitter über das Hashtag #twibib für „Twitterbibelarbeit“ könnt ihr mitmachen. Unter dem Hashtag #twibib ist eine Teilnahme auch online möglich. Das Ev. Studienwerk Villigst und die Evangelische Kirche im Rheinland, Düsseldorf bereiten diese Bibelarbeit vor.

„Die Netzgemeinde“ und „Die Religion“

Niemand weiß genau, was sich hinter dem Begriff „Netzgemeinde“ verbirgt. Und wahrscheinlich ist sogar, dass es sie gar nicht gibt, wie Christian Jakubetz meint. Oft wird darunter schlicht das verstanden, was Mitglieder bei Facebook und Twitter so ungefiltert an Meinung ins Netz stellen. Daraus wird dann am Abend in der Tagesschau die „Netzgemeinde“. Selbst Mitglieder dieser sogenannten „Gemeinde“ erheben den Anspruch gerade keine Gemeinde zu sein. Das liegt m.E. daran, dass der Begriff „Gemeinde“ religiös aufgeladen ist. Und die „Netzgemeinde“ ist sich vor allem darin einig, dass „die Religion“ Antidemokratisch , Antiaufklärerisch und erst recht Antifreiheitlich sei. Dabei ist das Bild, das hinter diesem Religionsverständnis steht, schnell als Zerrbild vor allem römisch-katholischer „Religion“ zu entlarven. Da fällt eine differenzierte Betrachtung oft schwer, zumal wenn sie in 140 Zeichen stattfinden soll. Trotz alle dem bin ich der Meinung, dass sich eine Auseinandersetzung durchaus lohnt. Ich meine sogar, dass es sehr von Nöten ist, in den sozialen Netzwerken präsent zu sein. Persönlich mit seinen Interessen und seinem Glauben, öffentlich mit seinem (kirchlichen) Beruf, und erst recht in …

Link-Liste zum Kirchentag in Dresden

Seit kurzem gibt es eine Link-Liste zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden. Das ist an sich nicht unbedingt eine Nachricht in diesem Blog wert. Wenn er aber in dieser Link-Liste erwähnt wird, ist es vielleicht gestattet das auch an dieser Stelle zu erwähnen. Etwas überrascht bin ich schon, denn als kirchlicher „Alpha-Blogger“ bezeichnet zu werden zeugt zumindest davon, dass die Reichweite des Blogs so klein nicht sein kann. Interessanter ist m.E. aber eine andere Beobachtung. Nämlich dass die Reichweite dieses Blogs sich in der Zeit deutlich erhöht hat, als mein Einstieg in Twitter und Facebook erfolgte. Sicher gibt es „ältere“ christliche Blogs zu denen der meines geschätzten Kollegen Karl Otto Scholz zwoelff.de gehört. Da er aber nicht auf Twitter „beworben“ wird, ist die Bezeichnung eines „Alpha-Bloggers“ ihm nicht zuteil geworden. Das zeigt, dass die momentane Aufmerksamkeit (Hype) an dem Phänomen „Social Media“ auch im kirchlichen Bereich platzgreift. Die Reichweite eines Blogs kann offenbar durch entsprechende Präsenz auf den verschiedenen Plattformen gesteigert werden. Gleichzeitig beobachte ich an mir aber, dass die Zahl der veröffentlichten Artikel …

Rückblick auf den ersten Twitter Gottesdienst

Bevor ich dazu komme den von mir vorbereiteten Twittergottesdienst zu bewerten sei hier der Eindruck eines Besuchers wiedergegeben, der den Gottesdienst twitternd mitgestaltet hat. Eine Anmerkung die wichtig für die Nachbereitung ist. Vielen Dank dafür an Hagen Bauer. Pfarrer Dahl eröffnete den Gottesdienst für Liebende im Kontext des Valentinstag mit einem kurzen historischen Abriss zur Entstehenung des Valentinstages. Um was sollte es gehen? Ein Gottesdienst bei dem man ohne Zwang twittern soll und darf. Wie kann man sich das vorstellen? Alle Tweets zu einem bestimmten Hashtag wurden auf einer Leinwand angezeigt. Entstehen sollte eine Textcollage zu dem Text „Das hohe Lied der Liebe“ (1. Korinther, 13). Alle die wollten konnten die für sich wichtigsten Passagen den anderen Gottestdienstteilnehmern per Tweet mitteilen. „Was hat es mit der Liebe auf sich“. Für die Teilnehmer die kein Smartphone oder Notebook dabei hatten wurden zwei Gastnotebooks bereitgestellt. Wie bei jedem Experiment gestaltete sich der Anfang etwas stockend. Ein paar Technickprobleme und natürlich eine zu erwartenden Zurückhaltung am Anfang. Entstanden ist dann ein zwar kleines, aber direktes Feedback zur Lesung …

Reden von einem Gott, den es nicht gibt.

Einfach von Gott zu reden, dieser Versuch wird tagtäglich von hauptamtlichen Christen unternommen, und von vielen anderen auch. Die Berufschristen haben viel Literatur darüber zur Kenntnis genommen und noch mehr davon links liegen lassen. Die Ausgangslage hat sich (seit 1925 „Welchen Sinn hat es von Gott zu reden?“) nicht verändert. Ergänzend könnte natürlich gefragt werden welchen Sinn es macht, das in 140 Zeichen bzw. 1:30 Min zu tun. Aber das wäre einen neuen Blogeintrag wert. Gott als Wort unserer Sprache, als Begriff, als etwas das wir damit bezeichnen, ist weniger fragwürdig als zu Bultmanns Zeiten. Der Status-Reflex (Wenn der Papst/Pfarrer bzw. theologische Fachmann das glaubt, kann es so verkehrt nicht sein!) greift in einer komplexer werdenden Welt weit stärker als gedacht (siehe P.L. Berger in seiner neuen „Elefanten Analyse“). In der Universitären Theologie ist das oft nicht anders: Wenn allen voran Luther, Schleiermacher, Barth, Tillich, Pannenberg, Jüngel, Dahlferth, Herms usw. das gut begründen können, muss es für den stud. theol. und späteren Pfarrer auch reichen. Das kann man beklagen aber nicht leugnen. In anderen Bereichen …

Twitter ist auch böse!

Kaum drückt man in einer Schnapslaune den „Retweet-Button“ auf Twitter und hat seine Beiträge auch noch in seinem Blog verlinkt, kann man sich vor Suchanfragen kaum retten. Als Motiv zur Suchanfrage ist Boshaftigkeit nicht auszuschließen, wenngleich im Fall des Außenministers schon einiges aufgewendet werden muss, um wirklich böse zu sein! So jedenfalls geht es mir mit einem Zitat aus den letzten Mitternachtsspitzen: Herbert Knebel brachte in seiner Rolle als Helmut Schmidt (in „Loki und Smoki“) das Zitat: „Wenn man einen Vollpfosten wie Westerwelle zum Außenminister macht, braucht das Volk nicht weniger, sondern mehr Alkohol.“ Der erste, der dieses Zitat twitterte war muehlenwind und sein tweet wurde 89 mal weiterverbreitet, u.a. auch von mir. Dass Twitter als Suchmaschine „Google“ (und die sind ja seit Street View auch böse) immer mehr abzulösen scheint, ist offensichtlich. Was ich mir zusätzlich wünschen würde wäre eine #hashtag Einbindung in den Fließtext von Blogs, dann könnte man diejenigen, die mit Kanonen auf Spatzen schießen (wie #westerwelle auf #hartzIV Empfänger) noch schneller und effizienter belangen. Dazu ist, neben den technischen Voraussetzungen, vor …