Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ostern

Wünsch dir was aus Hebräer 13

„Wünsch Dir was!“ –ist immer beliebt. Nicht nur als erste interaktive Fernsehshow, auch an den Einkaufstheken der Republik wird stets gefragt, ob man sonst noch einen Wunsch habe. Auch Briefschlüsse enden meistens mit guten Wünschen, da macht der Predigttext für den morgigen Sonntag keine Ausnahme. Der Briefschluß des Hebräerbriefes endet  mit dem Wunsch, dass Gott an uns vollendet, was er in Jesus begonnen hat. Er erinnert an Tod und Auferstehung und daran, dass sich mit dem Geschick des Einen alles verändert hat. Dieses Geschehen zeigt, was das Gute ist, dass wir uns gegenseitig so oft wünschen. Und „das Gute“ versteht sich leider nicht von selbst. Deshalb ist es für uns stets schwierig Unterscheidungen zu treffen zwischen richtigem und falschem Verhalten. So ist der Wunsch am Schluss des Briefes zugleich eine Bitte, dass Gott in uns schaffe, was ihm gefällt. Wer sich selbst unter Druck setzt, und oft nicht zufrieden ist mit seinen Entscheidungen, wird diese Entlastung zu schätzen wissen. Dennis Skley via Compfight

Joh 20,11-18 zum Ostersonntag

„Dich hätte ich jetzt aber nicht erkannt!“ Was uns beim vielleicht beim Einkaufen passiert, dann, wenn wir jemanden jahrelang nicht gesehen haben, oder ihn/sie gerade vor dem Frisiersalon in die Arme laufen: In der Ostererzählung des Johannesevangeliums geht es Maria Magdalena genau so. Sie hält den Auferstandenen für den Gärtner, der ihr sagen soll, wo Jesu Leichnam abgeblieben ist. Neben einer fast banal anmutenden Alltagserfahrung lässt der Evangelist es theologisch allerdings „krachen“: Joh. 20,11-18 „Halt, ich bin in einem Zwischenzustand; ich bin zwar da, aber doch nicht so, wie ihr meint. 40 Tage werde ich noch so bei euch sein, dann aber werde ich zu meinem Vater -der auch euer Vater ist- zurückkehren. Das sollt ihr weitersagen.“ Das haben Christinnen und Christen dann auch gemacht. Sie sind losgelaufen und haben die Botschaft von der Auferweckung Jesu unter die Leute gebracht. Ohne diese Verkündigung ist Kirche nicht Kirche. Ohne Auferweckung ist christlicher Glaube leer. Indem Gott den Gekreuzigten auferweckt, zeigt er seine schöpferische Kraft. Die Erzählung vom leeren Grab lässt sich ohne den Zusammenhang von Leiden, …

Predigt Ostersonntag Mt.28 „Er ist nicht hier“

Sie gehen los an diesem ersten Ostermorgen, wie an Allerheiligen, wenn wir die Gräber unserer Toten besuchen. (Mathäus 28,1-10) Da ist keine Freude im Herzen und Leichtigkeit im Schritt. Da ist vielmehr immer noch Trauer. In diese Trauer hinein: Ein Erdbeben, ein Blitz, ein gleißendes Licht. Wie schneeblind stehen sie da. Und auch die Wachen, die man aufgestellt hatte erschraken. Sie erschraken so sehr „als wären sie tot“. Da ist es wieder dieses Wort, das an dem Ostermorgen doch eigentlich keinen Platz mehr haben sollte, das aber dennoch die Anfangsszene bestimmt. Der Tod bekommt am Beginn der Ostergeschichte noch seinen großen Auftrtitt. Er wird nicht ausgeblendet. Es hat den Anschein, dass er sich mit seiner Macht und Dominanz noch einmal von seiner mächtigen Seite zeigen darf. Nein der Tod ist ganz gewiss nicht klein. Er kann zwar kleingeredet oder kleingeschwiegen werden, das lässt ihn aber ganz gewiss nicht weniger mächtig auftreten. So gesehen bringt das Evangelium ihn, de letzten Feind, von Anbeginn der Ostergeschichte an zunächst nicht als überwundenen, sondern zunächst als sehr wirkmächtigen vor …

Totes Baby zum Leben erweckt!

In Australien soll eine Mutter ihr totgeborenes Baby durch streicheln ins Leben zurück geholt haben. Es war eine Zwillingsgeburt und eines der Babys hatte die Geburt nicht überlebt. Nach zwei Stunden des „Verabschiedens“ hätte das Kind angefangen zu Atmen, berichtet die Mutter nun. Wir brauchen offenbar „Oster“-Erfahrungen für unser Leben. Wir wollen Hoffnung gegen den Tod. Sich eine Welt ohne Wunder vorstellen zu wollen ist unmenschlich! Das ist nicht im Sinne von Katja Ebsteins „Wunder gibt es immer wieder“ gemeint. Ich denke da eher an Geschichten wie diese: Markusevangelium Kapitel5 oder Lukasevangelium Kapitel 16 Vers 31 (Lk16,31) Hätte Jesus zu der Mutter gesagt: „Dein Glaube hat dir geholfen?“ (Lk8,48)

Ostermorgen

Ostermorgen, ursprünglich hochgeladen von Anneke und Waldemar „Gott rollt den Stein von unserm Tod. Schon sehen wir das Morgenrot. Wer ihm gehört sieht, dass es tagt ein neues Leben wird gewagt.“ Text: W. Vorländer

Tote am Leben

Wieder einmal wird von einer für tot erklärten Frau berichtet. Ich muss bei solchen Berichten immer an Ostern denken. Daher „springen sie mich wohl an“, wie hier und hier.

Tote lebt!

Was sich erst wie eine Osterbotschaft liest, ist auf den zweiten Blick furchtbar tragisch und die Angst vieler vorm lebendig begraben werden scheint nicht gänzlich unbegründet. Einziger Lichtblick: Es passierte auf der anderen Seite der Weltkugel!