Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lukasevangelium

Das Leben ist kein Ponyhof Lk.9,57-62

Photo Credit: flapflapMLP via Compfight cc Es wird ernst: „Überlegt euch gut, worauf ihr euch einlasst!“, sagt Jesus im Lukasevangelium. Das Leben ist kein Ponyhof, erst recht nicht, wenn es das Leben eines Wanderpredigers ist. Wer es teilen will, muss wissen worauf er sich einlässt: Traditionsbruch ist nicht ausgeschlossen, manchmal sogar gefordert. Denn es geht darum heute Gottes Liebe unter die Menschen zu bringen. Heute muss angepackt werden, nicht erst dann, wenn sich weich gekochte Einmütigkeit eingestellt hat. Ein strenger Jesus tritt hier auf. Warum dieses ungewohnte Bild? Es geht um Gottes Reich, darum, dass wir es ganz und gar von Gott erwarten. Sowohl eine Verklärung der Vergangenheit wie die Suche nach Weltverbesserung sind hinderlich, wenn es darum geht, was unsere Aufgabe ist: Sich Gottes Gegenwart gefallen lassen, jetzt. Denn seine Gegenwart heißt Zuwendung! http://www.ekir.de/url/N6H

Lk 18, 31-43

Am kommenden Sonntag kann es Euch passieren, dass Ihr in der Kirche sitzt, und draußen wird „Die Karawane zieht weiter…“ angestimmt. Während kirchenjahreszeitlich ohne Umschweife das Passionsthema eingeläutet wird und ein „Halleluja“ in der Liturgie entfällt , hält am „Karnevalssonntag“ der Verstärker auf dem Trecker den Frohsinn am Leben. Das Aufeinandertreffen von Gegensätzen kann mitunter seinen Reiz haben, manchmal aber auch zu Verständnislosigkeit und Kopfschütteln führen. Im Predigttext für den kommenden Sonntag führt die Ansage Jesu über seine bevorstehende Verhaftung und seinen nahen Tod zu Kopfschütteln. Die Jüngerinnen und Jünger verstehen nichts. Dabei lag es doch eigentlich auf der Hand: Der, der Blinde sehen macht, ist der, von dem die Propheten redeten. In ihm ist Gott besonders da. Geradezu einzigartig. Doch Eindeutigkeit gab es zu keiner Zeit. Und auch nach Wundertaten stellte sich nur ein vorübergehendes Lob ein. Es blieb eine Ahnung von dem ein, was Gott zu tun beabsichtigt. Aber kein Verstehen. Eigentlich beruhigend für uns Glaubende und die Glaubenden aller Zeiten, oder? Denn ein „näher dran“, oder ein „unmittelbarer zu“ gibt es im …