Alle Artikel mit dem Schlagwort: Laut

Lk 1, 46-55 am 4. Sonntag im Advent

Voll des Lobes ist da jemand im Predigttext für den morgigen 4. Sonntag im Advent. Die Freude gibt den Ton an, weil Hoffnung auf Veränderung sich breit macht. Nicht die Lauten haben das sagen die, die voll des eigenen Lobes grölend auf die Straßen ziehen und wollen, dass alles bleibt wie es ist. Die junge Maria freut sich darüber, dass eine Umwertung aller Werte unmittelbar bevorsteht: „Die Gewaltigen werden vom Thron gestoßen und die Niedrigen erhöht. Die Reichen werden leer ausgehen, während die Hungrigen gesättigt werden.“ http://www.ekir.de/url/P54 Veränderung macht sich breit. Kein Grund ängstlich zu sein, auch nicht für besorgte Bürger. Nehmt euch ein Beispiel an Elisabeth. Sie hatte allen Grund sich mit ihrem Mann in der Rentner Wohnung zu verschließen und nichts mehr zu erwarten. Denn ihr sehnlichster Wunsch würde niemals mehr in Erfüllung gehen. Tat er dann aber doch. Ein Licht ging beiden auf, aus der Höhe, damit es erscheine denen, die in der Finsternis sitzen und richte die Füße auf den Weg des Friedens. (V.79). Diesen Weg soll man loben.

Kurt Tucholsky über Kriegsberichterstattung

Die Dänen sind geiziger als die Italiener.    Alle Letten stehlen.  Alle Bulgaren riechen schlecht.  Rumänen sind tapferer als Franzosen.  Russen unterschlagen Geld. – Das ist alles nicht wahr,  wird aber im nächsten Kriege  gedruckt zu lesen sein. Kurt Tucholsky, Die Dänen sind geiziger als die Italiener

Der Tod im Nebensatz

Tom Buhrow hatte die undankbare Aufgabe ganz aktuell und improvisiert über das Skiunglück von Ministerpräsident Althaus berichten zu müssen. Dabei unterlief im allerdings ein dicker faux pas: Der Tod der anderen verunglückten Person war ihm einen ganzen Halbsatz wert! So ist das eben für die Presse, wenn man kein Prominenter ist. Ich werde das endgültig zum Anlass nehmen keinen Buhrow mehr zu gucken; der ist mir zu sehr Boulevard (die Sendung am Tag darauf: „Tod auf der Skipiste- wie gefährlich ist Skifahren“. Das kann ich auch in der Bildzeitung lesen!). Allerdings ist auch zu bemerken, dass der die Thüringische Landesregierung einen Vertreter zu Trauerfeier entsendet. Die soviel gescholtenen Politiker haben manchmal doch mehr Anstand als ihnen „angeschrieben“ wird.