Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kirche

Multimedia Storytelling

Erstes Pageflow Projekt

Seit Stefan Domke und David Ohrndorf ist es etwas lauter geworden, wenn es um das Thema digital Storytelling geht. Das erste Projekt der beiden auf das ich aufmerksam wurde, war die Reportage über den Super Gravity NRW Cup. Wow! dachte ich das sieht verdammt gut aus. Als dann kurz vor der re:publica 14 bekannt wurde, dass der WDR die dazugehörige Software als Open Source zur Verfügung stellen wollte, war der Andrang auf die Session erwartungsgemäß groß. Das Backend sah auf den ersten Blick beherrschbar aus. Die Antwort des Entwicklers auf die Frage nach der Installation, ließ jedoch schnell Ernüchterung aufkommen. Zumindest bei einem „Mausschubser“ wie mir. Es dauerte etwas, bis die Einsicht kam, dass ohne einen Programmierer die Installation nicht zu meistern sei. Gut dass ein barcamp vor der Tür stand und gut, dass es Twitter gibt. Mit Hilfe dieser beiden Werkzeuge gelang es schließlich das Projekt Pageflow (selbst gehostet) zu verwirklichen. Ohne i-public das GEP und die ekir wäre nur eine durch Codewise gehostete Lösung möglich gewesen. Ein besonderer Dank geht an Kai Rüsberg, der half …

Kennt doch jeder! Mein protestantisches Handgepäck.

Und plötzlich war er da. Der Text eines Psalms, der Konfirmationsspruch das Bibelwort aus dem Poesie Album. Ihr erinnert euch? Dann schreibt auf, welche Glaubensworte, Liedzeilen, Gebets- oder Psalmverse, Bibelstellen oder Bekenntnistexte für euch eine Rolle spielen – und warum. Das ganze schickt ihr dann an die Redaktion von Chrismon und gewinnt mit etwas Glück einen alten Feuerwehrschlauch im Wert von 98,- Euro. In dem Schlauch ist noch was drin: „Starke Sätze“ (von Margot Käßmann), „Ich bin evangelisch“ (von Nikolaus Schneider) und „Gott in den Ohren liegen“ (von Siegfried Eckert), sowie einem sechsmonatigen Gratis-Abonnement von chrismon plus. Also ran an die Tasten! Das alles könnt ihr auch noch auf der Webseite von Chrismon nachlesen. So ein cooles Video einzusenden, wie es die Redakteure von Chrismon selbst ins Netz gestellt haben, ist zwar nicht vorgesehen, aber wer weiß, vielleicht gibt’s einen Sonderpreis: Ein hippes Teil von http://www.feuerwear.de mit der Textfüllung eurer Wahl! Macht also mit beim #protestantischen_Handgepäck. Kennt doch jeder! :

Kirche und Social Media.

„Liebes Volk Gottes, du, Kirche, wir müssen Reden! Die Zeit der Matritzen und Matzen ist vorbei! Ich lege Datenleitungen wie Wasserströme in die Wüste, damit ihr euer Ziel schneller erreichen könnt. Der Weg war bei mir noch nie das Ziel. Sondern die Ankunft und die Anbetung. Ruft die gute Nachricht durch alle Kanäle, die ich euch bereitstelle. Und wisst dabei: Ich gehe voran. Ich gehe voraus. Auch durch Kupfer- und Glasfaserkabel. Habt keine Angst, dieses vermeintlich böses Internet ist nichts anderes als eine harmlose Verpackung der Dinge. Es kommt daher wie eine rote Schleife und ist doch nur ein schnöder Pappkarton.“ Den ganzen Vortrag  -“Kirche und Social Media” (Hauptvortrag auf der Referentenkonferenz des HKD der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers; Hermannsburg, 31.3.2014) findet ihr unter Kircheundsocialmedia Die Folien dazu hier.   Foto: FutUndBeidl flickr.com 8084060025

knuuut SoMeKi

knuuut.de in neuem Gewand

Das Jahr neigt sich dem Ende. Immer Zeit für eine neues Blog Theme. Bevor das hier passiert, habe ich der Webseite meiner Nebentätigkeit ein neues Design spendiert. Dazu noch meine Projekte im Internet seit 2006 aufgelistet #ausgründen 😉 Schaut mal rein! http://knuuut.de Unter knuuut.de lief dieses Blog anfänglich, bis mir pastorenstueckchen.de besser gefiel.

Menschen haben Vorfahrt, nicht die Kirche!

Darf man die Möhren vom Erntedank Altar verzehren? Auf den ersten Blick könnte es so scheinen, als ob der Predigttext aus dem Markusevangelium (2,23-28) eine Antwort auf die Frage zu geben versucht. Aber es geht nicht um Möhren oder „Schaubrote“; es geht auch nicht darum, was an einem Feiertag erlaubt ist zu tun, oder was sogar zu unterlassen ist. Es geht um weit mehr: „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbats willen“. In seiner letzten Zuspitzung erklärt Jesus alle Vorschriften und Gesetze, selbst jegliche Institutionen, und damit auch „die Kirche“ zu Instrumenten, die dem Menschen dienen sollen. Tun sie das nicht, erfüllen sie nur noch einen Selbstzweck, sind sie überflüssig geworden. Am Ende der Geschichte steht übrigens ein Eklat. Kein Kompromiss und keine Win-Win-Situation. Danke Jesus, für klare Worte!

„Pfarrer geben Auskunft“

Wer eine Pfarrerin oder eine Pfarrer sucht, um eine Auskunft -etwa zu einer Taufe oder Trauung- zu erhalten, ist bei der zuständigen Kirchengemeinde vor Ort sicher an der richtigen Adresse. Verläuft die Auskunft nicht zufriedenstellend oder ist die Antwort lieblos, wendet man sich heute natürlich an die Suchmaschine seiner Wahl. Als ich einen Anruf aus 400 km bekam, war ich doch sehr überrascht. In der Tat war die Problemlage bei der genannten Amtshandlung vielschichtig. Auf die Frage, wie denn der Weg zu meiner Telefonnummer zu Stande gekommen sei, wurde geantwortet: „Ich habe ‚Pfarrer Auskunft‘ in google eingegeben.“ In der Tat führt die (ausgeloggte!) Suche zu einer sehr merkwürdigen „Restseite“ eines alten Internetauftritts von http://www.meckenheim-evangelisch.de Das ist unschön. Nicht etwa, weil das Design des PDF schon zu Erstellungszeit gewöhnungsbedürftig war, sondern vielmehr, weil die Suchbegriffe nicht zu einer wirklich tauglichen Auskunftsstelle der evangelischen bzw. katholischen Kirche führen. Für alle, die nach Informationen suchen, die bei den Kirchengemeinden vor Ort nicht zu bekommen sind, bietet sich an, entweder bei http://www.katholisch.de/ oder bei http://www.ekd.de nachzuschauen. Und wer überhaupt …