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Die NSA hat sowieso unsere Daten…

… so oder ähnlich tönt es einem bisweilen entgegen, wenn man dieser Tage Argumente für die Datensouveränität liefert. Ein Beispiel: In einer Facebook Gruppe, die sich mit Kirche und Social Media beschäftigt tauchte die Frage auf, ob sich (für private Zwecke) nicht der Kalender von Google anbieten würde. Ich bin äußerst skeptisch, was die Einträge privater Daten in diesen Kalender angeht. Meistens fallen in diesem Bereich personenbezogene Daten an, die man/frau nicht gerade mit anderen teilen möchte. Abgesehen davon, dass der Besuch beim Kieferorthopäden kein weltbewegendes Ereignis ist, möchte ich dennoch nicht, dass jemand drittes weiß, welcher meiner Kinder zu einer bestimmten Uhrzeit außer Haus ist. Spätestens bei Einträgen von Geburtstagen -wohl meistens mit Klarnamen und vielleicht sogar noch der Handynummer- dürfte offensichtlich sein, dass diese Daten bei Dritten nichts zu suchen haben. Anders verhält es sich mit öffentlichen Daten. Ich kenne Kirchengemeinden, die ihre Raumplanung mit dem Google Kalender bewältigen und teilweise sogar auf der Webseite ihrer Gemeinde veröffentlichen. Für diese Anwendung macht die googleeigene Anwendung durchaus Sinn. Als persönlicher, oder auch pfarramtlicher Kalender …