Dass die ehemalige Ratsvorsitzende Margot Käßmann aus den USA ihre Erfahrungen auf evangelisch.de bloggt findet in der Presse hohen Anklang. Nicht nur dass sie schreibt, sondern besonders wie sie schreibt hinterlässt offenbar bleibenden Eindruck.

foto: sxc.hu
Während Käßmann ein sympathisches und bemerkenswertes Interview in der Zeit gibt, gibt es ein nicht sehr professionelles Interview mit ihm zum Thema “Neue Medien” (Tenor: Man darf die Menschen nicht überfordern). Während Käßmann bloggt liest man dort sehr viel kritisches, vor allem, wenn es um das Thema “Geschwindigkeit” geht. (Ich frage mich manchmal, ob wir die Menschen in unseren Gottesdiensten nicht eher mit dem “nicht-singbaren” Wochenlied überfordern…) Gleichzeit sieht Schneider, dass das Netz auch “in der klassischen Frauenhilfsstunde” bald eine große Rolle spielen wird, und auch unsere Gremienarbeit sich im Netz abspielen wird.
Gut, wenn wir den sarrazinschen Betrachtungszeitraum auf die nächsten 120 Jahr legen, könnte das durchaus angehen…
Die kirchlichen Realitäten sehen anders aus: -nein, keine Aufzählung, das wäre einfach zu deprimierend!
Pfarrerinnen und Pfarrer brauchen nach Schneider keine “Medienkompetenz” (“Das müssen die nicht auch noch machen!”), das soll die Landeskirche richten, in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit.
Zu dumm nur, dass gerade die Evangelische Jugendarbeit im Rheinland keinen eigenen (googlebaren) Auftritt hat. Selbst das neue (gut!) gestaltete Theme auf ekir.de findet keine entsprechende Umsetzung auf den “Jugendseiten”. Die Jugendpfarrerin hat keinen Blog und twittert auch nicht…
Viel zu tun also in den nächsten 120 Jahren, zumal die Presbyterien auch noch den Umgang mit der Beantwortung von mails “beschließen” sollen, denn es gehe schließlich um Transparenz.
Vielleicht sollte man wirklich die Gelegenheit nutzen den Präses am 22. September im Chat dazu zu befragen. (bitte nicht zu chatroulette.com wechseln!)
“Chat…” – das war doch, wenn ich mit dem Browser…. auf, äh….

Nicht alle Leser dieses Blogs verstehen die Einführung in Flattr, im unteren Videobeitrag. Daher eine kurze Textbeschreibung wie der Dienst funktioniert: Flattr bietet die Möglichkeit einfach Beiträge im in Blogs, die man gut findet zu belohnen. Bei Man legt im Vorhinein fest, wie viel Geld man im Monat zur Verfügung stellen will. So kann man z.B. einstellen, dass man 2 Euro im Monat (Mindestbetrag) für flattr.com zur Verfügung stellen möchte. Nun kann man im entsprechenden Blog kleine flattr-Buttons (siehe den grün-orangenen Button unten) anklicken und einen Teil des Geldes dem Besitzer der Seite zukommen lassen. Klickt man also im Monat nur einen Button, bekommt der Besitzer 2 Euro, klickt man 10 Buttons bekommt jeder 20 cent. Der Dienst befindet sich derzeit noch in der Betaphase, um mitzumachen kann man einen Code anfordern oder sich von anderen Usern einladen lassen.
















