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Digitale Souveränität gewinnen

Unter diesem Motto findet morgen in Köln ein Studientag der Evangelischen Kirche im Rheinland statt. Grund genug einige Punkte aufzuzählen bei denen man nicht auf die Kirche warten muss, sondern selbst tätig werden kann: Auf Facebook verzichten. Oder wenigstens einen separaten Browser benutzen, damit beim Surfen  nicht alle Webseitenaufrufe protokolliert werden. (Die Alternative „ausloggen“ ist keine Alternative.) Auf WhatsApp ganz verzichten und stattdessen Signal oder Threema verwenden. Beim Smartphone Cyanogen als Betriebssystem nutzen, oder ein Ubuntu-Fon. Einen PC mit Tails im Haus bereitstellen, falls man der Süddeutschen Zeitung mehrere TB an Daten zur Verfügung stellen möchte 😉 Alternative Suchmaschinen wie Startpage oder Duckduckgo benutzen. Statt iCloud oder Google Drive Owncloud verwenden oder das neue Portal der ekir nutzen. Keine Urlaubsbilder Backup bei Amazon oder Google, auch wenn (oder gerade weil) es kostenlos ist. Mails verschlüsseln, oder einen sicheren Anbieter wie ProtonMail auswählen. Geld für eine VPN-Verbindung bei TunnelBear oder einem anderen Anbieter zahlen. Als Familie oder Kirchengemeinde über die Anschaffung eine Protonet-Servers nachdenken. Immer daran denken, dass der Unsicherheitsfaktor vor der Maschine sitz.   Just my …

Die NSA hat sowieso unsere Daten…

… so oder ähnlich tönt es einem bisweilen entgegen, wenn man dieser Tage Argumente für die Datensouveränität liefert. Ein Beispiel: In einer Facebook Gruppe, die sich mit Kirche und Social Media beschäftigt tauchte die Frage auf, ob sich (für private Zwecke) nicht der Kalender von Google anbieten würde. Ich bin äußerst skeptisch, was die Einträge privater Daten in diesen Kalender angeht. Meistens fallen in diesem Bereich personenbezogene Daten an, die man/frau nicht gerade mit anderen teilen möchte. Abgesehen davon, dass der Besuch beim Kieferorthopäden kein weltbewegendes Ereignis ist, möchte ich dennoch nicht, dass jemand drittes weiß, welcher meiner Kinder zu einer bestimmten Uhrzeit außer Haus ist. Spätestens bei Einträgen von Geburtstagen -wohl meistens mit Klarnamen und vielleicht sogar noch der Handynummer- dürfte offensichtlich sein, dass diese Daten bei Dritten nichts zu suchen haben. Anders verhält es sich mit öffentlichen Daten. Ich kenne Kirchengemeinden, die ihre Raumplanung mit dem Google Kalender bewältigen und teilweise sogar auf der Webseite ihrer Gemeinde veröffentlichen. Für diese Anwendung macht die googleeigene Anwendung durchaus Sinn. Als persönlicher, oder auch pfarramtlicher Kalender …