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Epheser 5, 15-21 und das Gläschen in Ehren

„Ein Gläschen in Ehren…“ Oder etwa doch? Auch wenn im Predigttext für den morgigen Sonntag die Aufforderung ergeht mit dem Gewächs des Weinstocks in Maßen umzugehen, liegt darin nicht die erste Stoßrichtung des Abschnitts aus dem Epheserbrief. Vielmehr geht es darum unter welchem Vorzeichen ein christliches Leben stehen soll. http://www.ekir.de/url/ZWg Überraschender Weise scheinen Alkohol und der Geist Gottes ähnliche Wirkung hervorrufen zu können. Die Pfingstgeschichte erzählt es jedenfalls so. Die Möglichkeit außer sich zu geraten kann offenbar durch das Eine oder den Anderen begünstigt werden. Im Falle des Geistes Gottes führt er uns über unsere Möglichkeiten hinaus und öffnet unsere Herzen und Sinne. So können wir seine Wirklichkeit unter uns wahrnehmen, auch wenn es um uns herum vollkommen anders aussieht. Diese Anwesenheit Gottes soll unser Leben bestimmen. Sein Geist in Ehren dem kann niemand wehren.

Demokratisierung des Heiligen Geistes nach Numeri 11

Pfingsten – eine Not am theologischen Horizont zieht heran! Selbst das apostolische Glaubensbekenntnis gibt sich einsilbig: „Ich glaube an den heiligen Geist.“ Punkt. Da verwundert es nicht, angesichts der Ausgießung des Geistes und den verzückenden Folgen wie von einer Party zu reden. Schließlich hat „die Kirche Geburtstag“. Der Predigttext für den kommenden Sonntag weiß mehr zu berichten: http://www.ekir.de/url/YUB Dem Mose wird die Verantwortung für das durch die Wüste wandernde Volk zuviel. Er droht unter der Last zu zerbrechen. In einem Gespräch mit Gott bittet er um Veränderung. Was folgt ist nicht mehr und nicht weniger als eine Demokratisierung des Geistes. Von Mose „wandert“ der Geist Gottes „hinüber“ auf siebzig Älteste. Dort zeigt er seine Anwesenheit, so dass Moses aufatmen kann. Verantwortung wird geteilt. Keiner muss mehr Lasten tragen, die für zu schwer für ihn sind. Das ist ein Grund zu feiern. Punkt.