Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glück

Gott nahe zu sein ist mein Glück!

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, neigen wir zur Besinnung. Besinnliche Tage am Weihnachtbaum und zwischen den Jahren. Planungen gemacht, Vorsätze gefasst. Mache mehr manch einer weniger. Überforderung soll nicht sein. Und dann ist er da dieser 1.Januar, an dem das Jahr noch frisch und unsere Pläne noch hoffnungsvoll scheinen.
Doch je weiter die Zeit voranschreitet, desto unweigerlicher merken wir, dass ein unbekümmerter Neuanfang in unseren Gewohnheiten es schwer hat. Mit Daten und Zahlen lässt sich ein Neuanfang offenbar nicht herbei zählen. Dazu bedarf es etwas anderem. Etwas, dass uns nicht festhält und belangt, so wie wir es selber tun, sondern einer, der uns Freiheit schenkt von uns selber und unseren selbst gemachten guten Vorsätzen. Zum Glück unterbricht Gott uns durch Gelegenheiten.
Durch Feiertage mitunter auch. Aber er unterbricht uns bisweilen mit Gelegenheiten, deren Tragweite wir im jeweiligen Augenblick gar nicht ermessen können. Und im Vorhinein erst recht nicht. Wir sind überrascht. Aber nicht peinlich berührt, so wie wenn wir uns ertappt fühlen. Vielmehr ist es eine angenehme, eine freundliche und oft auch eine willkommene Unterbrechung, die Gott uns gewährt. So eine Unterbrechung kommt meistens …

Mehr als glücklich kochen Mt. 13, 44-46

Das Glück hat Konjunktur. Jedenfalls wenn es um die einschlägige Ratgeber Literatur geht. Bis hin zu „Glücklich Kochen mit Ayurveda“ ist alles dabei. Selbst der Titel „Gott macht glücklich“ ist verfügbar. Der Predigttext für den kommenden Sonntag http://www.ekir.de/url/FPk bringt zum Thema einen ganz eigenen Beitrag, durch zwei kleine Gleichnisse, die Jesus erzählt. Eines handelt von einem Schatz, das andere von einer Perle. Beim genaueren Hinsehen jedoch geht es um das Handeln des Kaufmanns und des Mannes auf dem Acker: Beide werden ergriffen. Mitten in ihrem Alltag. Ihr Herz schlägt höher, sie haben nur noch eins im Sinn: Das Glück, der Schatz, die Perle müssen gepackt und genutzt, gekauft, gehoben werden. Jesus spricht in diesen Gleichnissen vom „Reich Gottes“ und meint, dass Gott sich schon jetzt und hier finden lässt. Nicht erst am Ende der Zeit, sondern mitten unter uns ist dieser glückliche „Umstand“ „begreifbar“. Dafür setzen die Protagonisten im Gleichnis alles auf eine Karte. Aus heutiger Sicht würden wir urteilen, dass sie ihr Ziel geradezu fanatisch verfolgen. Richtig daran ist: Wenn Gott dem Leben plötzlich …