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Erika Steinbach über Religionsfreiheit und Menschenrechte

Erika Steinbach (MdB) twittert. Das ist erwähnenswert, weil die Unionspolitiker_innen die das tun an einer Hand abzuzählen sind. Sie twittert freundlich, höflich und professionell, immerhin ist einmal Informatikerin gewesen. Und sie wittert über „Gott und die Welt“. Dabei betont sie hin und wieder (gegenüber katholischen Gesprächspartnern) sie sei evangelisch. Allerdings hat sie ihrer Kirche schon vor längerer Zeit den Rücken gekehrt. Freilich nicht nur beim Amtsgericht, sondern beim damaligen Kirchenpräsidenten mit einer durch die Presse verbreiteten Erklärung („Das Maß ist voll“). Heute steht sie allerdings auf dem Standpunkt: Religion sei „Privatsache“. Was aufhorchen lässt, denn warum sollte ein „privater Kirchenaustritt“ die Notwendigkeit einer öffentlichen Erklärung nach sich ziehen. Und weil dieses „neue Medium Internet“ gerade dabei ist die Trennung zwischen „Privatheit“ und „Öffentlichkeit“ neu zu definieren, sei an dieser Stelle ein kurzes Gespräch zwischen Volker Beck (MdB) und Erika Steinbach zitiert, in dem es um diesen „privaten Kirchenaustritt“ geht: .@SteinbachErika Wie fanden ihre homosexuellen Künstler-Freunde Ihre Kirchenaustrittsbegründung. b http://t.co/7wxxF1A3 Homosex /10 Gebote — Volker Beck (@Volker_Beck) January 18, 2012 „http://twitter.com/SteinbachErika/status/159683155585015808