Alle Artikel mit dem Schlagwort: Endzeit

Offenbarung 2,8-11 Ihr seid Christen. Macht was draus.

„Keiner fällt ins Nichts. Setzt euer Vertrauen auf Gott. Er bringt durch den Tod ans Ziel. Nichts kann aus seiner Hand reißen.“ So soll der Predigttext für den kommenden Sonntag aus der Offenbarung Kapitel 2,8-11 klingen. Dass sich beim ersten Lesen ein anderer Eindruck ergibt, ist der Situation geschuldet in die der Text spricht: Die Adressaten waren ein kleines Häufchen am Rande der damaligen Gesellschaft. Die neu gegründete Stadt war reich, denn der Handel florierte. Die Christengemeinde aber war arm. Zudem stellte sich in der multireligiösen Umwelt die Frage nach dem eigenen Profil: Was genau heisst es, zu „Christus zu gehören“, „christlich“ zu leben? Zwischen Anpassung und Abgrenzung liegen Hürden, die genommen werden wollen und die oft schwierig genug zu nehmen sind. „Da kann man nichts machen“, lautet mitunter die mutlose Antwort. „Doch, man kann!“ sagt uns der Predigttext. Sogar, dann, wenn es ausweglos scheint. Wenn am Lebensende unsere Bekannten oder Freunde mehr oder wenig mitleidig die Schultern zucken. Gerade dann. Man kann immer etwas machen, weil Jesus keinen Spaziergang durchs Leben gemacht hat. Er …

Predigt über Philipper 4,4-6 (für Schnelleser)

Sonntagspredigten sind oft zu lang! Vielleicht nicht in der Kirche, aber zumindest am Bildschirm. Diese Art der Rückmeldung habe ich mehrfach zu hören bekommen. Oft habe ich in der Vergangenheit auch gespürt: „Für’s Netz müsstest du das prägnanter sagen“. Das gelingt oft nicht. Hier habe ich einen Versuch gemacht, eine Predigt aus dem Jahr 2009, die in diesem Monat sehr oft gelesen wurde, in einer gekürzten Fassung noch einmal „anzubieten“. Mal sehen, welche Fassung mehr Leser_innen findet…. Lächel doch mal! Freust du dich denn gar nicht? Nun sei doch nicht so! Dir kann man aber auch gar nichts recht machen! Vier Sätze, die wir nicht gern hören. Am Heiligen Abend in einer unbedachten Äußerung verwendet, können sie zu einem wahren Fiasko familiärer Befindlichkeit führen! Ich gebe zu ich hab´s nicht so mit dem Freuen. Der Zwang “gut drauf” zu sein, regt mich meistens mehr auf als an. Und dauergrinsende Fernsehgestalten, die mundgerecht die Welt erklären, lassen mich das Radio einschalten. Dabei schätze ich Freundlichkeit (zumal im Alltag) sehr und finde auch, dass man vor allem sich selbst gegenüber oft …