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IT-Strategie in der ekir

Am 3.4.2014 wurde im Haus der Kirche in Bonn eine „Uraufführung“ gestartet, so Dr. Johann Weusmann. Diese Uraufführung möchte, vor einem gesetzgeberischen Verfahren in den einzelnen Regionen der Landeskirche, die Akzeptanz ausloten und Anregungen einsammeln. Offenbar will man landeskirchlicherseits anders vorgehen als bei der Einführung des neuen kirchlichen Finanzwesens. Die Veranstaltungen fand ich durchaus gelungen, wie man auf dem Blog von Ralf Peter Reimann nachlesen kann. Allerdings bin ich immer wieder überrascht, wie wenig sich meine Kollegen (nur maskulinum!) an vorgegeben Vereinbarungen halten können. Die Struktur des Abends -Vortrag, Murmelphase, Verständnisfragen, Anregungen und Kommentare- war eigentlich einfach zu verstehen, dennoch scheint es schwierig zu sein die eigene Erfahrung/Meinung von reinen Verständnisnachfragen abzukoppeln. So hub etwa ein Kollege mit der steilen Wertung an, der Vortrag des IT-Betriebswirtes Rene Rausch habe etwas „mystisches“ gehabt. Wohlgemerkt: Es ging um Verständnisfragen! Der Redner hatte mehrfach betont, dass man von einem fertigen Konzept noch weit entfernt sei, und dass es darum ginge gewissermaßen visionär einen Blick darauf zu richten, was in den nächsten Jahren an Umgang mit IT immer mehr …

Zeit für das Wesentliche (Mt6,25-34)

(zugemutet den Kolleginnen und Kollegen des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel am 17.2.2014 beim Pfarrkonvent) Zeit für das Wesentliche Von einem Berg voll Arbeit gesendet Stieg er hinauf und lehrte sie Er lehrte sie die Freiheit nicht die Sorge Gewissheit statt Hasenfüße Freudenboten die lieblich spurten einen Weg Aus der Enge in ein gelobtes Land wo Milch und Honig fließt und Gerstensaft und des Weinstocks feine Rebe Zeit fürs Wesentliche meinte er der da lehrte auf dem Berg Das solltet Ihr schon haben Ihr die Ihr sorgt 
Euch Um Andere Weniger um Euch selbst Zu seinem Missfallen wohlgemerkt Denn wer da sorgt für andere habe acht auch auf sich selbst So hat er es gemeint der auf dem Berge stand um klar zu predigen die Worte Gottes Zum Leben taugen sie und nicht zur Konzeption Seine Worte schön wie Lilien auf dem Feld lassen wachsen Freude und Zufriedenheit Nichts für Spinner oder Bürokraten Denn der euch Vater und Mutter im Himmel ist weiß dass ihr zum Leben Not-wendiges braucht Brot und Nutella Ein warmes Bett Ab und …

Wer genug hat vom Warten ziehe die Stiefel aus (Jes.52,7-10)

Ihr wollt mehr als Warten? Genauer gesagt: Ihr habt eigentlich genug vom Warten? Dann solltet ihr einen Blick auf den Predigttext vom vierten Adventssonntag werfen. Darin wird wortgewaltig deutlich, dass Advent mehr ist als das Warten auf „das Fest“. http://www.ekir.de/url/PFH Mit lauter Stimme wird gerufen. Vor Freude. Voll Hoffnung. Gegen inhaltsleere Warterei. Die Botschaft derer, die vom Berg die bessere Übersicht haben und die Sehnsüchte des Lebens kennen lautet: „Frieden kommt! Frieden wird nicht gemacht. Gott selbst wird ihn bringen. Wo Trümmer sind soll Aufbruch entstehen. Gott geht auf diesem Weg voran, er nimmt uns mit.“ Selber sollen wir Freudenboten sein, Gutes reden und von unserer Hoffnung weitererzählen. Nicht vertrösten sonder Trost geben wo Anlass genug ist zu trauern. Wer genug hat vom Warten ziehe die Stiefel aus. Wir werden merken, wie lieblich doch unsere Füße sind wenn unser Mund sagt: „Mein Gott ist König“.

Evangelische Kirche im Rheinland

Sondersynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Hilden

„Die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, wird am 23. November 2013 in außerordentlicher Sitzung tagen. Thema der Sondersynode sind strukturelle Veränderungen auf der landeskirchlichen Ebene bis zum Jahr 2018. Aus Sicht der Kirchenleitung muss auf landeskirchlicher Ebene in kürzerer Zeit als zuvor gedacht mehr eingespart werden. Konkreter: Bis 2018 sollen im Haushalt der Landeskirche 35 Prozent eingespart werden. Das entspricht rund 20 Millionen Euro.“ Quelle: ekir.de Die Landessynode kann im Livestream verfolgt werden. Tagesordnung und Dokumente sind unter ekir.de abrufbar. Wer von der Synode oder darüber wittern will benutze den Hashtag #aols13 Auf Facebook kann man in einer Gruppe mit diskutieren.

Before I die…

„Seid wachsam!“ Dieser Aufruf kann am kommenden Sonntag, an dem der Verstorbenen in den Gottesdiensten gedacht wird, schon bedrohlich wirken. Nicht ausgeschlossen, dass auch Gedanken an „Wachtturmträger“ zum Tragen kommen. Kein Wunder eigentlich, denn die Szenerie aus dem Markus Evangelium schildert nicht weniger als eine kosmische Katastrophe. http://www.ekir.de/url/gv7 Will man hinter dieses endzeitliche Bild auf den Gehalt der Mahnrede kommen, ersetzt man vielleicht „Wachsamkeit“ durch „Achtsamkeit“: Achtet auf euch und auf die Menschen um euch herum. Lebt bewusst im Angewiesen sein auf Gott. Verschiebt wichtiges im Leben nicht in die Ferne, „denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.“ (V33) „Before I die…“ – heißt eine Aktion, die nicht auf den Ewigkeitssonntag beschränkt sein muss. Unter http://beforeidie.cc/site/aachen/ findet ihr auch ein ökumenisches Projekt aus Aachen.

Ein Fitzelchen an Glauben reicht Lk 17,5-6

Espresso muss klein, stark und schwarz sein. Ab und an braucht man aber einen großen Milchkaffe zu Stärkung, da reicht kein einfacher und auch kein doppelter Espresso. Da muss es mehr sein. Einfach größer. Auf Stärke kommt es in diesen Momenten nicht mehr an. Eine große Tasse muss her. Die Milchhaube soll auch am Nachbartisch noch sichtbar sein. So ging es den Jüngern im Predigttext für den kommenden Sonntag http://www.ekir.de/url/ppw Sie wollen großen, mächtigen Glauben. Einen der wirkt, einen, der auch nach außen etwas her macht. Jesus meint: „Tut nicht nötig! Glaube so groß wie ein Senfkorn reicht. Er reicht für die Aufgaben, die vor euch liegen, mehr muss es nicht sein. Also: Kopf hoch so groß wie ein Senfkorn, solch einen Glauben habt ihr allemal!“ Martin Luthers Ausspruch kann gar nicht oft genug zitiert werden, wenn es um den Glauben geht: „Das christliche Leben ist nicht ein Fromm sein, sondern ein Fromm werden, nicht ein Gesundsein, sondern Gesund werden, überhaupt nicht ein Sein, sondern ein Werden, nicht Ruhe, sondern Übung. Wir sind’s noch nicht, …