Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bei Gott zu Hause sein

Gott nahe zu sein ist mein Glück!

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, neigen wir zur Besinnung. Besinnliche Tage am Weihnachtbaum und zwischen den Jahren. Planungen gemacht, Vorsätze gefasst. Mache mehr manch einer weniger. Überforderung soll nicht sein. Und dann ist er da dieser 1.Januar, an dem das Jahr noch frisch und unsere Pläne noch hoffnungsvoll scheinen.
Doch je weiter die Zeit voranschreitet, desto unweigerlicher merken wir, dass ein unbekümmerter Neuanfang in unseren Gewohnheiten es schwer hat. Mit Daten und Zahlen lässt sich ein Neuanfang offenbar nicht herbei zählen. Dazu bedarf es etwas anderem. Etwas, dass uns nicht festhält und belangt, so wie wir es selber tun, sondern einer, der uns Freiheit schenkt von uns selber und unseren selbst gemachten guten Vorsätzen. Zum Glück unterbricht Gott uns durch Gelegenheiten.
Durch Feiertage mitunter auch. Aber er unterbricht uns bisweilen mit Gelegenheiten, deren Tragweite wir im jeweiligen Augenblick gar nicht ermessen können. Und im Vorhinein erst recht nicht. Wir sind überrascht. Aber nicht peinlich berührt, so wie wenn wir uns ertappt fühlen. Vielmehr ist es eine angenehme, eine freundliche und oft auch eine willkommene Unterbrechung, die Gott uns gewährt. So eine Unterbrechung kommt meistens …

Epheser 2 und Tine Wittler

Einsatz in 4 Wänden, damit ist nach 10 Jahren Schluß. Tine Wittler geht. Genug gebaut, geweint, geschrien und gejuchzt. Zum Schluss wollte keiner mehr zuschauen. Der Traum vom zu Hause sein ist ausgeträumt. Nicht zu allen kann Tine kommen und die Wohnung schön machen. Und noch schlimmer: Immer muss sie auch wieder gehen und das neue Domizil den Eigentümern überlassen. Die gute Fee geht, der Alltag kommt. Welcher Geist durchweht nun die frischen Räume? Eine Frage, die der Predigttext für den kommenden Sonntag zu beantworten sucht. http://www.ekir.de/url/4uw „Durch Christus, den Eckstein, werdet auch ihr eingefügt und zu einer Wohnung, in der Gott durch seinen Geist lebt.““ Bei Gott zu Hause sein darauf kommt es an. Wir gehören zu Gottes Familie. Gott möchte nicht ohne uns sein. Auch wenn man Tine Witler vielleicht gerne das ein oder andere Kirchenzentrum überlassen würde für „pimp my church“ ist Gott selbst verantwortlich. Er hält den ganzen Bau zusammen.