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Die Angst der rheinischen Parochie

Kaum fordert der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland (ekir.de) ergänzende Angebote zu parochialem Handeln, setzt reflexartig die Ermahnung ein nur ja die Ortskirchengemeinde nicht zu vergessen, wie „langweilig und durchschnittlich sie auch sein mag.“ (Zitat des Synodalen im unteren Tweet) Und das, obwohl Rekowski mehrfach in seinem Bericht betont, wie wichtig der Kontext vor Ort sei und wie wenig Notwendigkeit er von Seiten der Kirchenleitung in Düsseldorf sehe zentralistisch einzugreifen. Auch auf der Ebene darunter (Kreissynode) verhält es sich nicht anders. Aus Sicht der Ortskirchengemeinde ist alles verdächtig, was jenseits des eigenen Kirchturms institutionell etabliert werden soll. Angesichts des sich wiederholenden rheinischen Rituals kann sich schon die Frage stellen, ob die presbyteriale-synodale Ordnung unserer Kirche wirklich eine gute Ordnung ist. Präses Manfred Rekowski hat in seinem Bericht auf der Landesynode 2017 in Bad-Neuenahr von einer „ziemlich“ guten Ordnung gesprochen. Diese Ordnung sei deswegen „ziemlich gut“, weil wir uns „gemeinsam bewegen lassen und darauf vertrauen, dass Gottes Geist wirkt und so die Kirche und die Welt verändert.“ Auf dem Weg der Veränderung nennt der Präses …

Der Salto des U.Parzany

Danke, Ulli, dass du mir einst gezeigt hast, wie wichtig es ist in der Bibel zu lesen. Sie ist mir zu einer ständigen Begleiterin geworden. Ich habe sie am Stück durchgelesen, Seite für Seite und mich an einigen Stellen tief eingegraben.

Wunder gibt es immer wieder Predigt über Joh 4, 46-54

Es gehört zu den am meisten besungen Worten im deutschen Schlager. Es hat aber auch die theologische und kirchliche Diskussion in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhundert geprägt. Zara Leander, Katja Ebstein und Nena haben es in erfolgreichen Liedern besungen? „Wunder“ Sie gibt es immer wieder, wir wissen, sie werden geschehen. Oder etwa nicht?

Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht (D. Bonhoeffer)

Da hab ich gestern in twitternder iPod-Laune ein bekanntes Zitat von Bonhoeffer benutzt und daraus ist in einem andern Blog, (den ich hier nicht verlinke, weil der Autor anonym bleiben will) ein interessanter Kommentar entstanden, den ich hier posten möchte, damit er mir nicht verloren geht. Alexander Ebel hat ihn für sich auch schon digital archiviert. Warum diesen Kommentar dann nicht in den (kirchlichen) Kontext „zurück bringen“ in der er ursprünglich gehört. Volker Nies (helias00) hat ihn geschrieben. Es zeugt von großem theologischem Sachverstand, Chapeau! Nun hat er einen eigenen Blog eröffnet und den Diskussionsgang dort entfaltet: Volker Nies hat zu dem Bonhoeffer Zitat „Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht“ (Widerstand und Ergebung, DBW 8, S.514f. Er bezieht sich aber auf seine Aussagen in „Akt und Sein“ S. 94) folgendes angemerkt: Um Bonhoeffer zu verstehen ist weit mehr nötig als drei, vier tweets. Eigentlich braucht es einen soliden background an philosophischen Positionen, um das Zitat angemessen deuten zu können. Man kann den genannten Ausspruch jetzt entweder epistemologisch, fundamentalontologisch oder religionsphilosophisch deuten.


Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden Mt. 20

“Kann ich mir nicht vorstellen”! werden vielleicht einige Eltern sagen. Jetzt schon so groß! Auch das gehört zum Vorstellungsgottesdienst, wenngleich das im Namen ursprünglich nicht vorgestellt war. Heute markiert der Vorstellungsgottesdienst, dass es auf die Konfirmation zugeht, dass die Zulassung zur Konfirmation durch das Presbyterium beschlossen werden wird. Und der Vorstellungsgottesdienst weist (nicht zuletzt) die Konfirmandinnen und Konfirmanden daraufhin: “Stellt euch vor: Ihr werdet konfirmiert!” In diesem Gottesdienst geht es nun allerdings auch darum, wen wir uns unter Gott vorstellen. Und es geht auch darum wie Gott sich uns vorstellen will. Wie stellen wir uns eigentlich Gott vor? Trey Ratcliff via Compfight Ich habe versucht euch das im Unterricht so zu verdeutlichen: Gott stellt sich uns vor, indem er uns Jesus zur Seite stellt. Weil man sich unter Gott prinzipiell alles oder auch nichts vorstellen kann, hat Gott zunächst beschlossen sich einem kleinen Volk zu zeigen, nämlich dem Volk Israel, als Gott Israels, dem er dann durch Mose die 10 Gebote als Glaubensrichtschnur mit auf den Weg gibt. Allen Menschen hat Gott sich nun mitgeteilt, …