…zu 150 Jahren Haft. Er hat Anleger um 65 Milliarden Dollar geprellt.

foto: sxc.hu
…zu 150 Jahren Haft. Er hat Anleger um 65 Milliarden Dollar geprellt.

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Heute nähert sich der Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl zum 24. mal. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass wir nicht in Seen schwimmen gehen sollten und auch keine Milch trinken.
Seit der letzten Bundetagswahl klebt auch wieder ein alter Bekannter an meinem Auto. Inzwischen hat ihn auch meine Frau wieder akzeptiert:
Nun ist sie weg, die erste Ratsvorsitzende, die wir hatten. Das ist ein herber Verlust. Sie war die beste Besetzung, die die Evangelische Kirche je hatte!
Aber die Entscheidung passt zu ihr. Andere hätten versucht im Amt zu bleiben. In einem Jahr hätte keiner mehr darüber gesprochen, wenn Sie ein Mann wäre. Wie ein anderer Bischof, der auch schon einmal seinen Führerschein aus dem gleichen Grund abgeben musste und nun die sueddeutsche Zeitung wegen übler Nachrede zu einer Gegendarstellung bewegen will.
Selbst in ihren kurzen Worten  der Pressekonferenz vermag sie schlüssig und einsehbar zu machen, warum sie nun nicht “weiter so” machen kann.
Wirklich bedauerlich ist aber, dass nun der “höchste Repräsentant der zweitgrößten evangelischen Landeskirche”, wie er sich in Pressemitteilungen seiner rheinischen Landeskirche nennen lässt, offenbar ihr Nachfolge antritt. Damit weichen nachdenkliche und intelligente, weibliche Sätze den hemdsärmeligen und aktionistischen Macho-Sprüchen eines unbekannten Nikolaus Schneider.
Ein schlechter Tag für den deutschen Protestantismus.
Die Erklärung im Wortlaut:
Hannover (ots) – Es gilt das gesprochene Wort!
Am vergangenen Samstagabend habe ich einen schweren Fehler gemacht, den ich zutiefst bereue. Aber auch wenn ich ihn bereue, weiter lesen
Heute vor einem Jahr trat ein Gesetz in Kraft, das Banken verstaatlicht werden können. Das ist erstmals in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands der Fall.
“Bad Bank” ist wohl kein guter Begriff für Banker.
Und ein deutscher schon gar nicht.
Dafür heißt die erste deutsche “Bad Bank” nun “Erste Abwicklungsanstalt”.
Ich erinnere mich, dass vor neunzehn Jahren, als ich in Leipzig studierte, Lehrstühle “abgewickelt” wurden. Und Birgit Breuel von der “Treuhand” wickelte marode DDR-Staatsbetriebe ab. Und nun der gleiche Begriff für die Auslagerung von faulen Kredit-Papieren? Auch noch im Jahr zwanzig des Mauerfalls?
Ist das nun Geschichtsvergessenheit, oder handelt es sich hier gar um Fachsprache?
Vielleicht wird der Begriff aber noch modernisiert und wir hören demnächst von der “Ersten Abwicklungsagentur”!
Als ich vor 20 Jahren im Tübinger Hörsaal in der Christologie Vorlesung von E. Jüngel saß, und er die Vorlesung mit dem Wochenspruch begann, fand ich das unangemessen.
Heute noch habe ich seine Sätze im Ohr, weil er sie sichtlich bewegt und voll Dankbarkeit vortrug.
Heute verstehe ich den (ehemaligen Ost-) Berliner besser als damals!
Und das Staunen über den Wochenspruch ist größer geworden.