Monate: April 2016

Predigt zur Konfirmation Jes.40,31

Kommunikation ist nicht immer einfach. Das weiß jeder mit dem Familienleben vertrauter Zeitgenosse. Also auch Sie, die Sie heute in diese Kirche gekommen sind. Kommunikation ist nicht immer einfach, obwohl uns doch immer mehr Kommunikationsmittel in Form von Digitalen Anwendungen zur Verfügung stehen. Diese kleinen Helferlein haben allerdings einen entscheidenden Nachteil: Sie geben regelmäßig Töne von sich.Als Papa reagiere ich darauf oft gereizt. Ein Gegenmittel dazu ist die Verwendung eines Kopfhörers. Das hat den Vorteil, dass die Töne aus dem gerät nicht mehr nach außen dringen, hat aber den entscheidenden Nachteil, das die Kopfhörer tragende Person –meist eines der Kinder- auch nicht mehr ansprechbar ist. Auch das führt wiederum zu Gereiztheit meinerseits. Vielleicht kennen Sie das aber auch aus eigener Anschauung. Wir merken: Gelingende Kommunikation ist schwer. Oft erscheint sie geradezu unmöglich. Diese Erfahrung allerdings ist keine Erkenntnis der Neuzeit. Die Bibel ist voll von Geschichten, die erzählen wie schwierig es ist sich zu verstehen. Noch schwieriger ist es, wenn es um die Kommunikation zwischen den Menschen und Gott geht. In der zurückliegenden Zeit des …

Digitale Souveränität gewinnen

Unter diesem Motto findet morgen in Köln ein Studientag der Evangelischen Kirche im Rheinland statt. Grund genug einige Punkte aufzuzählen bei denen man nicht auf die Kirche warten muss, sondern selbst tätig werden kann: Auf Facebook verzichten. Oder wenigstens einen separaten Browser benutzen, damit beim Surfen  nicht alle Webseitenaufrufe protokolliert werden. (Die Alternative „ausloggen“ ist keine Alternative.) Auf WhatsApp ganz verzichten und stattdessen Signal oder Threema verwenden. Beim Smartphone Cyanogen als Betriebssystem nutzen, oder ein Ubuntu-Fon. Einen PC mit Tails im Haus bereitstellen, falls man der Süddeutschen Zeitung mehrere TB an Daten zur Verfügung stellen möchte 😉 Alternative Suchmaschinen wie Startpage oder Duckduckgo benutzen. Statt iCloud oder Google Drive Owncloud verwenden oder das neue Portal der ekir nutzen. Keine Urlaubsbilder Backup bei Amazon oder Google, auch wenn (oder gerade weil) es kostenlos ist. Mails verschlüsseln, oder einen sicheren Anbieter wie ProtonMail auswählen. Geld für eine VPN-Verbindung bei TunnelBear oder einem anderen Anbieter zahlen. Als Familie oder Kirchengemeinde über die Anschaffung eine Protonet-Servers nachdenken. Immer daran denken, dass der Unsicherheitsfaktor vor der Maschine sitz.   Just my …