Monate: Februar 2015

Mt4,11-11

Verlockungen Mt.4,1-11

Photo Credit: pshmell via Compfight cc Einfache Lösungen sind verlockend. Wie wäre es endlich dem Hunger auf der Welt ein Ende bereiten zu können? Oder endlich einen unumstößlichen Gottesbeweis liefern zu können? Oder besser noch: Die Herrschaft über die ganze Welt? So spricht der, der alles durcheinander wirft, ganz und gar diabolisch. Im Predigttext für den morgigen Sonntag schneidet Jesus den verlockenden Angeboten den Weg ab. http://www.ekir.de/url/Qfo Wer Gott ist, erfährt man nicht, wenn man Lebensversicherungen, Wundern und Machtphantasien hinterher läuft. Vielmehr ist er dort zu finden, wo Anfeindungen und Missverständnisse auf einen dunklen Leidensweg führen. Jesus nimmt dieses „Kreuz“ auf sich und zeigt so, dass Gott mitleidend, verstehend, heilend, liebend ist. Auch diese Lösung ist einfach. Aber nicht verlockend.

Was sagen die Leute, dass ich sei?

Mk. 8,31-38 „Wer sagen die Leute, dass ich sei?“

Photo Credit: Domen Jakus via Compfight cc Morgen früh gilt es sich auf gegensätzliches einzulassen. Draußen auf den Straßen ausgelassenes karnevalistisches Feiern, drinnen in der Kirche der erste Blick auf den Leidensweg Jesu. Die Frage, die Jesus seinen Jüngern stellt ist keineswegs heiteres Identitäten raten: „Wer sagen die Leute, dass ich sei?“ Es wird noch grundsätzlicher: „Was meint ihr?“ Gerne würde Petrus es hinausposaunen „Du bist der Christus“! Aber die Zeit ist noch nicht reif. Der Evangelist Markus macht noch ein großes Geheimnis um den Messias. Dieser muss erst noch „viel leiden und verworfen werden.“ Kein Wunder, dass die Jünger das nicht verstehen. Das versteht sich erst von Ostern her, wenn überhaupt. Denn was heißt es, wenn man das Leben verlieren muß, um es zu gewinnen? Offenbar durchkreuzt das Evangelium unsere Erwartungen. Neue Orientierung finden, den Blick auf das Wesentliche richten, klar sehen, Gott finden. Und: sich nicht von Gegensätzlichkeit irritieren lassen. Ihr müsst nicht morgen damit beginnen. Aber vielleicht Mittwoch? http://www.ekir.de/url/YZA

Multimedia Storytelling

Erstes Pageflow Projekt

Seit Stefan Domke und David Ohrndorf ist es etwas lauter geworden, wenn es um das Thema digital Storytelling geht. Das erste Projekt der beiden auf das ich aufmerksam wurde, war die Reportage über den Super Gravity NRW Cup. Wow! dachte ich das sieht verdammt gut aus. Als dann kurz vor der re:publica 14 bekannt wurde, dass der WDR die dazugehörige Software als Open Source zur Verfügung stellen wollte, war der Andrang auf die Session erwartungsgemäß groß. Das Backend sah auf den ersten Blick beherrschbar aus. Die Antwort des Entwicklers auf die Frage nach der Installation, ließ jedoch schnell Ernüchterung aufkommen. Zumindest bei einem „Mausschubser“ wie mir. Es dauerte etwas, bis die Einsicht kam, dass ohne einen Programmierer die Installation nicht zu meistern sei. Gut dass ein barcamp vor der Tür stand und gut, dass es Twitter gibt. Mit Hilfe dieser beiden Werkzeuge gelang es schließlich das Projekt Pageflow (selbst gehostet) zu verwirklichen. Ohne i-public das GEP und die ekir wäre nur eine durch Codewise gehostete Lösung möglich gewesen. Ein besonderer Dank geht an Kai Rüsberg, der half …

Als Sämann oder Weinbauer, Gottes Liebe bleibt verschwenderisch.

foto: sxc.hu Erinnert ihr euch noch an den Weinbergbesitzer aus dem Predigttext in der letzten Woche? http://www.ekir.de/url/MY9 Der handelte nach den Regeln der Betriebswirtschaft unverantwortlich. Nach den Regeln der Liebe dagegen höchst verschwenderisch. Im morgigen Predigttext ist aus dem Weinbauern ein Ackerbauer geworden. Es scheint, als sei er sein Zwillingsbruder. http://www.ekir.de/url/o8M Denn auch er geht höchst verschwenderisch mit dem kostbaren Saatgut um. Nur ein viertel fällt auf guten Boden. Der Rest: hoffnungslos verschwendet!So ist Gott. Wenn es ums Lieben geht kennt er kein Halten mehr. Da dreht er durch, ist vollkommen verrückt und teilt aus, was er hat. Und er hat viel: Seine Liebe ist grenzenlos! Was die Auslegung des Gleichnisses in den VV 9-15 betrifft: Die könnt ihr getrost beiseite lassen und euch lieber an Gottes verschwenderischer Liebe freuen.