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Areopag und re: publica (acta 17,22-34)

„Franz stand mitten in Berlin auf der re:publica und sprach: Liebe Nerds, ich sehe, dass ihr das Netz in allen seinen Teilen sehr verehrt. Ich bin durch viele Sessions gezogen und fand eine Bühne auf der stand: Grundrauschen.Vielleicht hilft euch, wenn ich euch erzähle, wie ich dieses Grundrauschen verstehe:
Es rauscht, weil Gott es so will. Er selbst wohnt nicht in Kirchen oder auf öffentlichen Plätzen. Er muss auch nicht von irgendwem herbeigeredet werden.
Er, der uns WLAN, Wasser und Wein gegeben hat, ist empört. Jedem Menschen hat er Freiheit gegeben und den Forschergeist zu suchen, was glücklich macht. Wir sollen in allem Rauschen IHN spüren und finden, denn er ist jedem von uns so nahe wie das Heimnetzwerk. Durch IHN allein leben wir, ihm verdanken wir, was wir sind. Weil wir von IHM herkommen ist es doch Unsinn zu glauben, er ließe sich in Heiligenbildchen und Domen einsperren. Bisher wollen wir nicht wahrhaben, dass Gott und Grundrauschen etwas miteinander zu tun haben. Seit Gott aber Jesus von den Toten auferweckt hat, ist doch klar, dass das Virtuelle real geworden ist.Da begannen einige zu spotten und sagten: „WORD!“ und zogen weiter. Franz verlies die Station Berlin. Einigen Leuten aber war ein Licht aufgegangen. Sie folgten ihm und fuhren mit der U2 Richtung Pankow. Udo war mit dabei und Margot und Manfred und manche andere.“

Den Originaltext findet ihr in der Apostelgeschichte.

re:publica 14 - INTO THE WILD