Monate: Dezember 2013

Gott nahe zu sein ist mein Glück!

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, neigen wir zur Besinnung. Besinnliche Tage am Weihnachtbaum und zwischen den Jahren. Planungen gemacht, Vorsätze gefasst. Mache mehr manch einer weniger. Überforderung soll nicht sein. Und dann ist er da dieser 1.Januar, an dem das Jahr noch frisch und unsere Pläne noch hoffnungsvoll scheinen.
Doch je weiter die Zeit voranschreitet, desto unweigerlicher merken wir, dass ein unbekümmerter Neuanfang in unseren Gewohnheiten es schwer hat. Mit Daten und Zahlen lässt sich ein Neuanfang offenbar nicht herbei zählen. Dazu bedarf es etwas anderem. Etwas, dass uns nicht festhält und belangt, so wie wir es selber tun, sondern einer, der uns Freiheit schenkt von uns selber und unseren selbst gemachten guten Vorsätzen. Zum Glück unterbricht Gott uns durch Gelegenheiten.
Durch Feiertage mitunter auch. Aber er unterbricht uns bisweilen mit Gelegenheiten, deren Tragweite wir im jeweiligen Augenblick gar nicht ermessen können. Und im Vorhinein erst recht nicht. Wir sind überrascht. Aber nicht peinlich berührt, so wie wenn wir uns ertappt fühlen. Vielmehr ist es eine angenehme, eine freundliche und oft auch eine willkommene Unterbrechung, die Gott uns gewährt. So eine Unterbrechung kommt meistens …

Morgen kommt er raus der Baum!

Morgen kommt er raus, der Baum. Spätestens jedoch am Sonntag. Oft steht er bereits seit dem ersten Advent im Wohnzimmer und so langsam beginnt er zu nadeln. Wenn das schwedische Möbelhaus in zwei Wochen dazu aufruft das Gehölz doch nun endlich zu entsorgen, mag ihn wirklich keiner mehr sehen. Den Baum nicht und auch den Glanz nicht. Alltag kehrt ein, auch wenn die kirchliche Weihnachtszeit noch bis knapp in den Februar reicht. Nur gut, dass die Weihnachtsgeschichte eigentlich eine alltäglich Geschichte ist. Geburt, Flucht, Obdachlosigkeit begegnen nicht nur zur Weihnachtszeit. Wenn wir aus der Weihnachtsgeschichte etwas mit in unseren Alltag mitnehmen dürfen, dann das: Der „weihnachtliche Glanz“ soll uns zu Gottes „Licht“ in unserem Alltag werden. Nicht nur in der Festtagszeit soll uns Gott unter die Haut gehen, sondern gerade dann, wenn uns alltäglich zu Mute ist. Sich nicht „über“, sondern gerade „in“ den Dinge des Alltags finden zu lassen, das ist Gottes Sache.

Wer genug hat vom Warten ziehe die Stiefel aus (Jes.52,7-10)

Ihr wollt mehr als Warten? Genauer gesagt: Ihr habt eigentlich genug vom Warten? Dann solltet ihr einen Blick auf den Predigttext vom vierten Adventssonntag werfen. Darin wird wortgewaltig deutlich, dass Advent mehr ist als das Warten auf „das Fest“. http://www.ekir.de/url/PFH Mit lauter Stimme wird gerufen. Vor Freude. Voll Hoffnung. Gegen inhaltsleere Warterei. Die Botschaft derer, die vom Berg die bessere Übersicht haben und die Sehnsüchte des Lebens kennen lautet: „Frieden kommt! Frieden wird nicht gemacht. Gott selbst wird ihn bringen. Wo Trümmer sind soll Aufbruch entstehen. Gott geht auf diesem Weg voran, er nimmt uns mit.“ Selber sollen wir Freudenboten sein, Gutes reden und von unserer Hoffnung weitererzählen. Nicht vertrösten sonder Trost geben wo Anlass genug ist zu trauern. Wer genug hat vom Warten ziehe die Stiefel aus. Wir werden merken, wie lieblich doch unsere Füße sind wenn unser Mund sagt: „Mein Gott ist König“.

Wir fahren VW Bus

Anlässlich der (voraussichtlichen) Einstellung der Produktion des Brasilienbusses veranstaltet unsere Regionalzeitung eine Reihe mit Geschichten rund um das Fahrzeug. Über Twitter hat mich der @gabonn gebeten eine kurze Geschichte zum Foto aufzuschreiben: Wir fahren T2 VW Bus seit 1995. Der abgebildete ist unsere zweites Exemplar Bj.1979 mit Westfalia Campingausstattung Modell „Berlin“. Sein Vorgänger aus demselben Baujahr war ein Selbstausbau mit Hochdach. Das Klapp-Schlaf-Dach hatte es uns schon lange angetan. Die Aufnahme ist aus dem Jahr 2003 und in Südfrankreich entstanden. Es war die erste Fahrt der neuen Kleinfamilie mit einjährigem Windelkind und haarendem Golden Retriever. Deswegen auch die Alubox in der Gepäckwanne. Zehn Jahre später (und einige tausend Euro Restaurationskosten ärmer) haben wir mit ihm wieder Urlaub gemacht. Mit fünfköpfiger Familie aber ohne Alubox in der Gepäckwanne. Da musste dann doch der andere Familien VW Bus Bj.2004 als „Begleitfahrzeug“ mitwirken. Warum wir seinen Durst und seine Unbequemlichkeit lieben liegt auf der Hand: Er ist das schönste Auto der Welt!

Kirchliche und andere Fotos unter Creativ Commons Lizenz

Manchmal hat man wirklich den Kopf so voll Arbeit, dann muss man etwas ganz anderes machen. So ging es mir dieser Tage. Lange schon wollte ich einige meiner Fotos öffentlich machen und gleichzeitig gute Bedingungen dafür schaffen, dass sie möglichst unkompliziert genutzt werden können. Für einen Blogbeitrag muss ein gutes Foto her und die Suche in den einschlägigen Plattformen beginnt. Warum also nicht eigenen Content liefern und zur Verwertung frei geben? Am liebsten hätte ich meine Aufnahmen bei Flickr unter der dieser Angabe veröffentlicht, aber das war leider noch nicht möglich. 🙂 Trotzdem bin ich nach langer Zeit wieder bei Flickr zurück. Die gewählte Lizenzierung dürfte dennoch ihren Zweck erfüllen. Bedient euch! Oder guckt einfach.

Blauer Brief. Werde wach!

Dieser Brief ist keine Weihnachtspost. Keine lieben Grüße. Kein Dank für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr. Der Predigttext Offb.3,1-6 für den dritten Sonntag im Advent ist eher ein „blauer“ Brief an die Gemeinde in Sardes. Damit passt er allerdings zu dem kirchenjahreszeitlichen Thema, dass die Umkehr (Neuanfang, Buße) im Blick hat. Als „blauer Brief“ ist er so etwas wie ein Weckruf. „Werde wach und stärke das andre, das sterben will.“ Es ist nicht die Zeit zu sterben, sondern die Zeit Neues zu erwarten. In 13 Tagen ist es soweit. Wir zählen die Tage im Advent zielgerichteter. Denn: Gott kommt uns entgegen. Er führt uns in Leben und nicht in den Tod!Eine Kirche die aus dieser Hoffnung Kraft schöpft, kann nicht langweilig bleiben. Sie ist Botschafterin der Zuversicht und der adventlichen Freude. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist dem Gemeinden sagt!“ Lebe! Sei nicht tot!

knuuut.de in neuem Gewand

Das Jahr neigt sich dem Ende. Immer Zeit für eine neues Blog Theme. Bevor das hier passiert, habe ich der Webseite meiner Nebentätigkeit ein neues Design spendiert. Dazu noch meine Projekte im Internet seit 2006 aufgelistet #ausgründen 😉 Schaut mal rein! http://knuuut.de Unter knuuut.de lief dieses Blog anfänglich, bis mir pastorenstueckchen.de besser gefiel.