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Gott ist mit den „Fersenhaltern“ (Gen.28,10-19)

Mit Betrug kann er sich aus. Auch mit Zwietracht säen. Als „fiesen Möpp“ würde der Rheinländer ihn bezeichnen.
Seine Masche begann schon im Mutterleib. Bei der Geburt wollte er seinem Zwillingsbruder keinesfalls den Vortritt lassen. Deshalb nannte man ihn auch den „Fersenhalter“.
Als das nicht klappte schreckte er in jugendlichem Alter vor Identitätsraub nicht zurück und gab sich für seinen Bruder aus.
Das führte zu seiner Flucht, weil der Bruder nach Mord trachtete.
Auf dieser Flucht nun kommt Gott ihm ganz nah. Man wünschte ihm würde endlich ins Gewissen geredet: „So geht das nicht weiter Jakob! Kehre um, ändere dein Leben, werde endlich versöhnlich und vor allem ehrlich!“ Weit gefehlt.

Stattdessen sagt er: „Ich stehe dir bei; ich behüte dich, wo du auch hingehst, und bringe dich heil wieder in dieses Land zurück. Niemals lasse ich dich im Stich; ich stehe zu meinem Versprechen, das ich dir gegeben habe.“ (V.15)
Den vollständigen Predigttext für den kommenden Sonntag findet ihr hier: Gen.28,10-19
Gott lässt sich offenbar auch durch krumme Touren nicht davon abhalten zu segnen.

foto:sxc.hu

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