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Link-Liste zum Kirchentag in Dresden

Seit kurzem gibt es eine Link-Liste zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden. Das ist an sich nicht unbedingt eine Nachricht in diesem Blog wert. Wenn er aber in dieser Link-Liste erwähnt wird, ist es vielleicht gestattet das auch an dieser Stelle zu erwähnen.
Etwas überrascht bin ich schon, denn als kirchlicher „Alpha-Blogger“ bezeichnet zu werden zeugt zumindest davon, dass die Reichweite des Blogs so klein nicht sein kann.
Interessanter ist m.E. aber eine andere Beobachtung. Nämlich dass die Reichweite dieses Blogs sich in der Zeit deutlich erhöht hat, als mein Einstieg in Twitter und Facebook erfolgte. Sicher gibt es „ältere“ christliche Blogs zu denen der meines geschätzten Kollegen Karl Otto Scholz zwoelff.de gehört. Da er aber nicht auf Twitter „beworben“ wird, ist die Bezeichnung eines „Alpha-Bloggers“ ihm nicht zuteil geworden.
Das zeigt, dass die momentane Aufmerksamkeit (Hype) an dem Phänomen „Social Media“ auch im kirchlichen Bereich platzgreift.
Die Reichweite eines Blogs kann offenbar durch entsprechende Präsenz auf den verschiedenen Plattformen gesteigert werden. Gleichzeitig beobachte ich an mir aber, dass die Zahl der veröffentlichten Artikel in dem Blog zurückgeht.
Vielen Microbloggern (Twitterer) stimmen darin ein: „Seit ich twittere bleibt mir weniger Zeit für die Pflege meines Blogs!“
Das ist nicht unbedingt nur zu beklagen, schließlich bringt der direktere und oft komprimierte Austausch in sozialen Netzwerken auch einen Mehrwert. Oft bringt er sogar durch die Verdichtung auf 140 Zeichen (Twitter) das wesentliche deutlich schneller und besser auf den Punkt. Und für etwas ausführlichere Auseinandersetzung ist dann Facebook sogar besser geeignet als die Kommentarfunktion im Blog. Deshalb werden sämtliche Artikel dieses Blogs seit einer Zeit automatisch in Facebook veröffentlicht.
Was bleibt ist die Teilnahme am Selbstversuch im Umgang mit den „neuen Medien“. Am besten in der Art und Weise wie der Autor des MDR die Artikel dieses Blogs beschrieben hat: in „erfrischend ironischer Distanz“.