Monate: Juni 2010

Wenn die Eitelkeit siegt….

Man muss nicht alles kommentieren, aber manche Menschen haben einen Hang dazu zu allem und jedem ihre Meinung zu verbreiten. Vorallem Blogger (-, Gesamtgesellschaftliche Großereignisse wie die Fussball WM sollten jedoch als Rückzugsmöglichkeit zur Besinnung ernst genommen werden, gerade wenn der Focus der Berichterstattung nicht auf kirchliche Themen gerichtet ist. Stattdessen gibt der designierte Ratsvorsitzende der EKD ein peinliches Interview auf rp-online.de, in dem man etwas über die Torwart-Vergangenheit des ersten Mannes der Protestanten beim VFL Hüttenheim erfährt. Das interessiert mich ebenso wenig wie ein Tattoo bei Frau Wulf, oder dem Namen der Freundin von Joachim Gauck, der immer noch nicht von seiner Frau geschieden ist…. Wie gesagt, man muss nicht alles kommentieren (-;

Es ist Advent!

Zeit der Besinnung! Sich auf das wirklich Wichtige im Leben einzustimmen. Jahreszeitlich schwarz-rot-goldener Schmuck allenthalben. „Sanfte“ Klänge aus bisher unbekannten Gefilden. Alles andere hat seine Zeit, besonders die Politik kann bleiben wo der Pfeffer wächst. Deutschland ist bester Fußball-WM-Laune! Denn Jabulani torkelt bei unserer Mannschaft nicht! Gar nicht auszudenken, wo wir ohne die WM wären. Wahrscheinlich müssten wir ohne dieses gesellschaftliche Großereignis schon bald an die Wahlurnen und der Gedanke daran, könnte dem „Deutschland“-Bürger schon wieder die gute Laune verderben. Auch die Kirchen wollen beim public-viewing nicht hinten anstehen (unabhängig, ob es dabei um Leichenschau geht oder nicht). Dabei bietet diese vierwöchige WM tatsächlich die Gelegenheit sich zurückzuziehen, nachzudenken und zur Besinnung zu kommen (vielleicht auch bei jabulani.org). Es ist eine der wenigen Möglichkeiten wirklich allein(e)r zu sein, nämlich dann, wenn man kein Fußballspiel guckt. Wenn Deutschland spielt, steht vieles still, auch das Telefon. Zusätzliche planbare Ruhezeit wird einem geschenkt. Und wer am 23. Juni eine lange Autobahnfahrt antritt wird sich als gesegnet empfinden, weil der Verkehrsfunk keine Meldungen verbreitet. Der momentane „Zusatz-Advent“ ist im …

Wie funktioniert flattr.com?

Nicht alle Leser dieses Blogs verstehen die Einführung in Flattr, im unteren Videobeitrag. Daher eine kurze Textbeschreibung wie der Dienst funktioniert: Flattr bietet die Möglichkeit einfach Beiträge im in Blogs, die man gut findet zu belohnen. Bei Man legt im Vorhinein fest, wie viel Geld man im Monat zur Verfügung stellen will. So kann man z.B. einstellen, dass man 2 Euro im Monat (Mindestbetrag) für flattr.com zur Verfügung stellen möchte. Nun kann man im entsprechenden Blog kleine flattr-Buttons (siehe den grün-orangenen Button unten) anklicken und einen Teil des Geldes dem Besitzer der Seite zukommen lassen. Klickt man also im Monat nur einen Button, bekommt der Besitzer 2 Euro, klickt man 10 Buttons bekommt jeder 20 cent. Der Dienst befindet sich derzeit noch in der Betaphase, um mitzumachen kann man einen Code anfordern oder sich von anderen Usern einladen lassen. Wer sich noch einladen lassen will: Ich habe noch zwei Einladungs-Codes zu vergeben. Einfach einen Kommentar schreiben, der Code kommt dann….

Cake for Content: Pastorenstückchen auf Flattr.com

Als „eingefleischter“ Pastorenstückchen-Kuchenliebhaber möchte ich natürlich bei flattr.com dabei sein. Nicht weil es dabei um Geld geht! Bei den Beträgen (zumindest im Betastadium von flattr.com) hat das ganze eher was von „Gotteslohn“ und Seiten bei denen man für Predigten zahlen soll gibt es ja (leider) auch schon. Da finde ich das „Kuchenmodell“ besser, zumal daraus einmal ein Micropaymentsystem erwachsen könnte. Nun könnt ihr mir also „Kuchenspenden“ zukommen lassen. Vorausgesetzt, ihr habt einen flattr-account…

Stempelfleisch beim Metzger

Nun hat die Diskussion um die Köhler Nachfolge endlich das Niveau erreicht bei dem alle mitreden können: Darf eine „Landesmutter“ tätowiert sein, fragte sich schon vor über einem Jahr die sueddeutsche.de Nun dieselbe Frage angesichts der Nominierung von Christian Wulff zum CDU- Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten. Müssen wir morgen in der Bildzeitung lesen, welche Unterwäsche eine Lebensgefährtin von Herrn Joachim Gauck bevorzugt? Vielleicht Netztstrümpfe, weil Gauck der Sohn eines Seemanns ist? Da ist der Respekt vor dem Amt doch schon dahin, bevor es angetreten wurde! Ich fände immer noch Richard Schröder gut. Oder Jutta Limbach. Bei Tattoos muss ich übrigens immer an Stempelfleisch beim Metzger denken…