Monate: März 2010

Domain Umzug mit Servana Serverdrome

Um es kurz zu machen: Eine Katasstrophe! Alles begann mit einem defekten RSS-Feed. Nach sehr sehr langer Technik Recherche musste ich feststellen, dass es ein Serverproblem war, denn auf anderen Servern lief mein Blog problemlos. Dazu kam noch, dass Servana nicht in der Lage war mir „anständige“ Permalinks zu ermöglichen. weil das Anlegen einer .htacess Datei nicht erlaubt ist. Genug Gründe einen neuen Hoster zu suchen. Kein Problem. Zwar mit etwas Arbeit verbunden, aber durch das „Einschießen“ meines SQL-Dumps war das ganze (wenn man vom broken Theme und den üblichen Plugin Schwierigkeiten bei WordPress absieht…) „schnell“ erledigt. Nun noch „kurz“ mit den Modalitäten eines Domainumzuges beschäftigt und dann sollte mein Blog „Pastorenstueckchen“ auch schon umgezogen sein. Doch das war etwas naiv gedacht!

Schwach sein Stark sein! Verleugnung des Petrus

Stark sein, schwach sein: Wer ein Pferd auf seinen Armen tragen kann, ist ganz schön stark. Wer sich nicht die Zähne putzt, weil die Zahnbürste zu schwer ist, der ist ganz schön schwach. Wir mögen alle gern stark sein. Schwach will keiner gern sein. Zu einem Kind wie Pippi-Langstrumpf, sagen wir bewunderungsvoll: Ja! Aber wehe, da ist jemand, der schwach ist, oder mutlos, oder schüchtern. Zu so einem sagen wir –nicht laut- aber vielleicht leise: nein. Ja sagen und nein sagen zu einem Menschen, das ist ein großer Unterschied. Vielleicht nicht so sehr für den, der es sagt. Aber ganz bestimmt für den, der es hört. Sagt einer Ja, tut das gut. Sagt einer Nein zu mir, dann bin ich auf einmal nicht mehr wie vorher. Dann geht das Nein mit mir mit. Manchmal einen ganzen Tag lang. Wir hören heute eine Geschichte von einem, der Nein sagt. Nein zu einem Menschen, genauer zu einem Freund. Er sagt: nein, den kenne ich nicht. Und während er das sagt, merkt er, dass er nicht stark ist. …

Geheimnisverrat?

oeku7080_Bildgröße ändern, ursprünglich hochgeladen von Rolf K. Wegst Die Staatsanwaltschaft ermittelt also wegen Geheimnisverrat im Fall Käßmann, weil nicht klar ist, wie Informationen über ihre Straftat an die Bildzeitung gelangten. Ich habe auch schon Verschwörungstheorien vernommen, die davon ausgehen, dass es kein Zufall gewesen sein könnte, dass sie 400 m von ihrer Wohnung entfernt gestoppt wurde. Es hilft doch alles nichts. Nicht auszudenken, was noch alles geschrieben (und gedacht) worden wäre, wenn sie an ihrem Amt geklebt hätte, wie so mancher Volksvertreter…

Über den Antisemitismus bei Katharina von Bora

Der streitbare Prof. Friederich Wilhelm Graf hat mal wieder ordentlich „seine“ Kirchenleitung vorgeführt und (wie immer) deutliche Worte zu „überaus theologischer Übersichtlichkeit“ gefunden. Der Artikel gefällt mir, gerade weil so wenig Kritik aus der akademischen Theologie an die Kirchen geübt wird. Dabei gilt für Hochschullehrer nicht, was fürs Pfäfflein (meistens) gilt: „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing“.

Bedrängnis und Hoffnung. Römer 5,1-5

Wenn die Spielräume eng werden, sieht  es oft nicht gut aus! Das gilt nicht nur für den Fußball, das darf im Jahr der WM aber angemerkt werden. Wenn die Spielräume eng werden und nicht jeder so aufspielen kann, wie er möchte, fallen oft Worte wie „kämpfen“, „beißen“, „dagegenhalten“ und nicht zuletzt, „so etwas ist nicht schön anzusehen“. Die Masse will „großes Tennis“ sehen, wie ein Bundesliga-Trainer es formulierte, Großes Tennis –auch im Fußball.

Präses Schneider über sein „Ego“

Welt-Online berichtet folgendes: „Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, sagte: „Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn die Zusammenarbeit mit Nikolaus Schneider über den Herbst hinausreichte.“ Sie hob Schneiders profilierte Art, seine sozialethische Kompetenz und seine „außerordentlich große Herzenswärme“ hervor. Schneider selbst gab sich am Wochenende bescheiden: „Ich sage zu diesem Wunsch, dass er meinem Ego schmeichelt, dass er ehrenhaft ist, aber ich sage ganz deutlich: Das entscheidet die Synode. Und es gebietet der Respekt vor der Synode, dem nicht vorzugreifen.“ Als „völlig unstrittig“, „beste Lösung“ und gar als „alternativlos“ wurde die Personalie Schneider gestern in EKD-Kreisen bezeichnet.“ Ich weiß zwar nicht, was daran bescheiden ist, wenn man zugibt, dass die Nachfolgeregelung dem „Ego“ schmeichelt. Aber diese Äußerung verrät viel über Nikolaus Schneider und auch über die EKD.