Monate: Dezember 2008

Eine alltägliche Geschichte (Predigt über die Weihnachtsgeschichte)

Alles läuft darauf zu. Das ganze hat eine eigene Dramatik. Es wiederholt sich. Wir reden vom Heiligen Abend. Wir brauchen das Sich-Wiederholende, das hervorkramen des Weihnachtsbaumschmuckes und der festlichen Tafelsachen. Es gibt das Gefühl der Sicherheit. Es gibt das Gefühl von zu Hause sein und nach Hause kommen. Heute gehen die Uhren anders, doch sie gehen wie im letzten Jahr. Hoffentlich! Und dazu gehört auch die Geschichte, die untrennbar zu diesem Abend gehört. Und die wir vorhin gehört haben. Der Evangelist Lukas hat sie erzählt. Wie oft schon haben wir diese Geschichte gehört? Viele kennen sie auswendig oder haben sie mal auswendig gelernt. Wir hören sie und ein innerer Film läuft vor unseren Augen ab: Der Esel wird von Joseph geführt, die hochschwangere Maria sitzt darauf. Sie gehen durch die Straßen, finden keine Herberge werden immer wieder abgewiesen und laden schließlich in einem Stall in dem Ochs und Esel bereitstehen und der Stern von Bethlehem leuchtet darüber. – schade nur, dass davon nichts im Text steht. Kein Sternenfunkeln über Schneefeld, nicht mal ein leises rieseln, …

Voltaire und Müntefering

Und das auch noch bei Beckmann. Münte sagte, dass er es eher mit Voltaire als mit der Kirche halte. Dabei sagte der doch mal: „Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden!“. Dazu fällt mir noch Bonhoeffer ein: „Einen Gott, den es ´gibt´, gibt es nicht.“ Wer hätte gedacht, dass es nützlich sein kann Beckmann zu schauen…