Monate: Mai 2007

Rheinischer Grössenwahn!

„Wir sind in den Städten und Dörfern weitaus besser präsent als McDonald’s, und dabei wird es bleiben.“ Vizepräses Petra Bosse Huber Wer den Mund so voll nimmt ist direkt qualifiziert für die Leitung einer Arbeitsgruppe beim Zukunftskongress der EKD. Dass McDonald´s auch auf dem Land mehr „Besucher“ hat als die Kirche ist ja gänzlich nebensächlich! „Der ,Abend der Begegnung‘ auf dem Kirchentag kann der Ernährungsmesse ANUGA Konkurrenz machen.“ Ute Dornbach-Nensel, Vorsitzende der Projektleitung für den „Abend der Begegnung“ auf dem Kirchentag, Anfang Mai 2007 vor der Presse

Feuerzungen und Schläfenlappen

„Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an „einem“ Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen.“ Der Schläfenlappen spielt in dieser Erzählung eine überaus wichtige Rolle, obwohl er ungenannt bleibt. Das ist nicht weiter verwunderlich, war die Hirnforschung zur Zeit der Abfassung der Apostelgeschichte nocht nicht mal in den Kinderschuhen. Als ein Teil des Großhirns hat der Schläfenlappen eine besondere Funktion bei der Entstehung von religiösem Bewußtsein. Stimuliert man ihn mithilfe eines Magnetfeldes berichten die Testpersonen von einem Verbundensein mit einer höheren Wirklichkeit. Sie hatten sozusagen ein „Pfingsterlebnis“ – wenn auch künstlich herbeigeführt. Die Pfingstgeschichte berichtet von nichts anderem als der besonderen spürbaren Anwesenheit Gottes. „WIE“ Gott unter uns wohnt ist in der Erzählung enorm wichtig. Nicht so sehr das „WO“, dass sie nur am Rand (Feuerzungen) andeuten will. Und zu dem WIE gehört nun ganz besonders, dass die Pfingsterfahrung eine zutiefst gemeinschaftliche Erfahrung ist, …